Hi
ich bezweifele dass die Rahmen der Rahmenbauer das Schweinegeld

wert sind.
Ich glaube sogar, je höher die gebaute Stückzahl ist und je industriemäßiger die Produktion, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Rahmen mindestens genauso gut ist.
Oha, mit dieser Aussage wäre ich (nicht nur hier) sehr vorsichtig. Rahmenbauer haben immer den Vorteil, dass Du eine Maßgeometrie bekommst.
Warum Rahmen vom Rahmenbauern so viel kosten, kannst Du Dir bei
Robin Mathers anschauen. Handarbeit kostet einfach Geld. Selbst wenn eine Firma seine Rahmen bei Fort herstellen läßt, ist das ganze "drumrum", also vermessen, evtl. Lackieren etc. seinen Preis wert.
VOn welcher Stückzahl reden wir eigentlich ? Ich weiß nicht, ob Herr Pallesen mehr als 60-70 Räder pro Jahr herstellt (weiß das jemand ?). Irgendwo habe ich gelesen, das Florian Wiesmann
von Wiesmann-Bikes nicht mehr als 50 Stück pro Jahr herstellen kann, und der Mann arbeitet damit an seiner Obergrenze. Da lohnt sich keine maschinelle Produktion. Und sei mal ehrlich: Hat ein hunderttausendfach hergestellter Rahmen das Flair eines Norwid/Velotraum/Nöll/etc-Rahmens. NEIN, hat er nicht.
Im Automobilbau kommt auch keiner auf die Idee noch Autos per Hand zusammmenzuschrauben, Roboter sind da etwas präziser.
Das tun eine ganze Menge Manufakturen: TVR, Bitter, Morgan, RR, Wiesmann Roadster. Die Liste ließe sich beliebeig fortsetzen. Auch hier ist größtenteils Handarbeit angesagt. Die kostet aber dann auch.
Grüße
Jürgen
... und wieder ein Fünfer in die Rahmenkasse
