Hallo!
[zitat=Toxxi Ich habe schon zweimal beobachten dürfen, wie eine Mama ihr Fahrrad mit breitem Durchstieg (d.h. ohne Oberrohr) mit dem Spross auf dem Gepäckträgerkindersitz nicht am Lenker festhalten konnte. Das Rad hat sich einfach rumgehebelt. Aufgrund des fehlenden Oberrohres konnte sie es auch nicht mit der Hüfte abfangen, und der Kindersitz knallte auf den Asphalt...
Von der Masseverteilung her scheint es mir auf dem Oberrohr viel sicherer zu sein.
Gruß
Thoralf [/zitat]
Solche Fehlleistungen (Kippenlassen des Rades) kann ich mir gut vorstellen, auch wenn ich mich an keine eigenen Beobachtungen erinnern kann. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Meine Frau und ich hatten mit unseren 4 Kindern am Kindersitz bei den verschiedensten verwendeten Rädern kein Problem damit. (Am Tandem, das ist aber ein eigenes Thema, ist es für mich nicht ganz leicht, die behinderte, erwachsene Tochter aufsteigen zu lassen und erst dann auf zu steigen. Aber auch das geht gut und sicher.)
Das Problem beim Kindersitz hinter dem Sattel ist in meinen Augen kein Problem der Sicherheit, sondern eines der Balance. Das ist mit etwas Übung lösbar.
Auf einem Rad mit langem Oberrohr hatte ich eine Zeitlang auch vorne einen kleinen Kindersitz für ein sehr kleines und leichtes Kind. Mit diesem Sitz war ich sehr instabil und unsicher unterwegs. Ich hatte aber nur sehr wenig Platz zwischen Sitz und Sattel zum Absteigen, das war das Hauptproblem.
Es dürfte also eher nur individuell heraus zu finden sein, ob ein Kindersitz vorne sicher zu benützen ist. Im Allgemeinen würde ich aber davon ausgehen, dass ein Kindersitz ober dem Gepäcksträger die bessere Lösung sein dürfte. Dazu ist mir nicht klar, was mit einem Kind, das am Sattel einschläft, passiert, und Kinder schlafen beim Radeln ein. Im Kindersitz können sie dann manchmal auch grenzwertig schräg hängen, fallen aber wenigstens nicht heraus. Was passiert am Sattel?
lg!
georg