Hallo Fred,
Ich habe bis vor kurzem in Amberg gewohnt und bin deshalb einige Teile des 5FL-RW sehr oft gefahren, kenne so ziemlich den ganzen Rundweg (auch wenn ich nie in einem Stück rumgefahren bin, es waren halt auf verschiedenen Touren einzelne Teilstücke dabei.
Über einiges in deinem Beitrag hab ich mich schon ein wenig gewundert...
Wo könnte man auf diesem Weg, selbst wenn man wollte, Bergrekorde fahren? Die paar Anstiege, die es gibt, sind doch kaum der Rede wert. Schließlich geht es fast immer an Flüssen entlang. Auch die Wasserscheide (du meinst doch die Stelle zwischen Neukirchen und Sulzbach-Rosenberg?) ist, trotz ihrer Bedeutung für das europäische Flussnetz, ein ziemlich unscheinbarer Hügel (das kann ich wirklich beurteilen, ich bin da zig mal drüber von Amberg aus - hin und zurück, also von beiden Seiten).
Was macht es für die Höhenmeter oder die Steigungen für einen Unterschied, in welche Richtung man fährt?
Warum ist es so empfehlenswert, in Beilngries zu starten? Warum nicht irgendwo, wo man auch gut hinkommt, also wo es einen Bahnhof gibt (z.B. Nürnberg, Regensburg, Amberg, Su-Ro,...)? Und warum sollte man in Kinding übernachten, das liegt doch gar nicht an diesem Radweg?
Und was um alles in der Welt macht man sechs Tage lang auf diesem Radweg? Ich hab ja mit einem Forumsmitglied schon mal spekuliert, ob wir das mal an einem Tag probieren sollen, aber das (etwa 320km) ist dann natürlich alles andere als gemütlich-touristisch (wär vielleicht mal eine nette Nachmittagstour für Wolfi

), und wenn man ab und zu auch was anschauen will, braucht man natürlich ein paar Tage. Aber mehr als vier?
Ich würde sagen: jeder, der Radfahren kann, schafft den Weg (dafür wurde der Weg auch konzipiert), da muss man nicht durchtrainiert sein. Und zwar in beiden Richtungen. Ich kenne eine fast 80-Jährige, die ihn auch noch gefahren ist.
Gruß, jetzt aus Stuttgart
Andreas