Hi,

mit dem Gepäck geht es mir ähnlich. Am Anfang hatte ich auch ziemlich viel "unnötige" Wäsche dabei, die mittlerweile zu Hause bleibt.

Dafür erhöht sich die Zahl der Ausrüstungsgegenstände. Ich glaube das hat damit zu tun, dass man Erfahrungen macht - (noch ein bischen Platz in Taschen hat) und irgendwann etwas im Laden sieht. (Die 30 kg sind bei mir auch Pflicht)

Vom Fahren an sich hat sich das bei mir eigentlich in der Zeit geändert in dem ich mit dem Reisen anfing. Früher hab ich das nur als sportliche Herausforderung gesehen (Nur Touren in Deutschland) mit einem Mittel von 180km pro Tag.

Mit den Radreisen im Ausland fing es dann Routen primär nicht nach Landschaften sondern nach Sehenswürdigkeiten zu planen. Mittlerweile schau ich mir alles an was akzeptabel rechts und links der Route liegt. Dadurch wird die ganze Sache zwar unplanbarer. (Ich komme nur einmal in meinem Leben dahin, dann schau ich mir das jetzt auch an!)

Die größte Veränderung gab es bei mir in der Planung. Vorher beschäftige ich mich über Wochen mit der Planung. Jetzt reicht mir ein Wochenende.

Außerdem werde ich verwöhnt. D.h. hängt allerdings mit dem gestiegenen Einkommen zusammen, d.h. für das Reisen wird das Budget höher: Übernachte lieber in einer Pension wie Zelt oder gehe lieber essen als selbst zu kochen.

Gruß
Thomas