Hallo Aragon,
meine Erfahrungen mit Zug + Rad + Anhänger + Kind sind bisher minimal. Aber da hat es super geklappt.
Der Bahnhof in Leipzig hat eine Rolltreppe, man muss also nicht schauen wie man am besten Kind+Hänger+Rad getrennt im Fahrstuhl transportiert (weil alles auf einmal nicht reinpasst) ohne dabei eins der drei Teile verlustig gehen zu lassen.
Beim Ausstieg gestaltet es sich etwas schwieriger, aber es hat sich sofort ein netter Reisender gefunden der mein Rad vom Bahnsteig bis vor den Bahnhof transportiert hat. Da gehört dann allerdings auch etwas Glaube an das Gute im menschen dazu. Er hätte auch problemlos mit dem Rad durchbrennen können. Darum bekam er mein Rad und nicht Kind + Hänger.
Ich habe einen Einsitzer mit Buggyfunktion und habe somit Rad und Buggy getrennt in den Zug hineingestellt und erst vor dem Bahnhof wieder beides aneinandergekoppelt. So hat es recht gut funktioniert.
Ich denke, ohne "tatkräftige" Hilfe hat man ein ziemliches Problem.
Ich habe mich jetzt nach einem Nachtzug erkundigt und bei der Zugauskunft für Radfahrer (ja, sowas gibt es) auch nachgefragt ob mir gegebenenfalls jemand beim Ein- und Ausstieg helfen könnte. Leider wurde dieser Service aber abgeschafft. Wenn man Glück hat, gibt es aber eine "Sozialstation" am Bahnhof und die helfen dann.
Liebe Grüße und frohes radeln,
Sunshine