Hallo Aragorn,
haben bis jetzt eigentlich fast nur positive Erfahrungen beim Umsteigen mit der Bahn gehabt.
Wir sind zu fünft unterwegs, aber unsere Kinder sind nicht mehr im Anhängeralter

d.h. sie müssen ihre Räder selbst schleppen

(12-17 Jahre)
Das Wichtigste ist, daß wir denn festen Willen haben, uns den Urlaubsein- bzw. Ausklang nicht von der Bahn vermiesen zu lassen.
Allererstes ist dabei, sich eine Verbindung rauszusuchen, wo die Umsteigezeiten nicht nur fünf Minuten betragen, sondern mindestens 25 Minuten. Das schafft auch ein Polster bei ev. Verspätungen. ( die Bahn schlägt ja oft Verbindungen vor, die nur so kurze Umsteigezeiten haben, da such ich dann per Hand andere Verbindungen aus)
Dann versuchen wir uns möglichst vorher über die Lage der Bahnsteige zu informieren, bei der Bahnwebseite gibt es da pdfs mit Bahnhofsplänen, aller5dings scheinen die mal wieder umgeräumt zu haben, ich find das auf der Webseite nicht mehr. (müßte eigentlich irgendwo bei Service zu finden sein) Da kann man auch rausbekommen, ob es Fahrstühle gibt.
Mit diesem Zeitpolster schafft man es eigentlich recht gut, rechtzeitig auf dem richtigen Bahnsteig zu sein. Wenn wir wissen, von wo der Zug kommt, stellen wir uns meist so, daß der einfahrende Zug an uns Vorbeifährt, da sieht man am Besten, wo der Hänger mit den Radstellplätzen ist. Ansonsten halt Mitte des Bahnsteigs, wie schon mehrfach angesprochen. Bis jetzt haben wir eignetlich immer die Erfahrung gemacht, daß sich zumindest Radler untereinander helfen, aber auch das Zugpersonal ist oft freundlicher, als sein Ruf. Und nette Mitreisende gibt es auch oft.
Stressig kann es aber werden, an solchen Tagen wie Himmelfahrt, da hilft eigentlich nur: zeitiger Fahren, als alle Ausflügler
Ansonsten gibt es eben wie Katja schreibt, noch die Bahnhofsmission. Nützlich bei weiten Umsteigewegen auf großen Bahnhöfen. Kann man glaub ich vorher anmelden, daß man Hilfe braucht. Genaue Modalitäten weiß ich aber nicht.
Ansonsten: Viel innere Ruhe und Gelassenheit, sich nicht selbst unter Druck setzten, etwas unbedingt zu schaffen, das hilft schon. Nützlich ist da auch, eine Übersicht dabeizuhaben, wie komme ich/wir weiter, wenn doch ein Zug verpasst wird. Das gibt zusätzlich Sicherheit.
Vielleicht auch ein paar Trainingsumsteigefahrten nur mit Hänger und wenig Gepäck, um die Handhabung zu perfektionieren.
Hoffe, es sind ein paar nützliche Aspekte dabei,
allzeit Gute Fahrt mit der Bahn und euren Rädern