Hallo,
erstmal danke für die vielen Antworten und das herzliche Willkommen hier im Forum.
"MTB mit Gepäckträger" und 28" schließen sich etwas aus.
Gruß peter
Zur Zeit habe ich ein 26"er und bin auch Zufrieden mit der Radgröße. Ich dachte nur, dass ein 28"er auf längeren Strecken Vorteile bringen könnte, aber da ihr ja geschrieben habt, dass viele moderne Rahmen (für 28"er) gar keine Ösen für Gepäckträger haben, bzw. das man den Träger nur über Adapter anbringen kann, würde ich dann doch ein 26"er nehmen.
Vielleicht möchtest Du Dein "Profil" im Forum ausfüllen, denn die Kollegen und auch ich brennen sicher darauf, "mit wem" sie es zu tun haben. -Danke-
Habe mein Profil aktualisiert, hoffe du bist zufrieden.

Du fährst also von München nach Rom. Das ist bestimmt erlebnisreich. Bitte erzähle anschließend etwas von Deinen Erfahrungen.
Klar, wenn intresse besteht, mache ich das doch gerne.

- Willst Du nach Rom primär auf geteerten Straßen, querfeldein oder auf ungeteerten Wegen?
im Falle von regulären Straßen ist sicher ein Straßenrad (Rennrad mit Gepäckträger, klassisches Reiserad etc.) geeigneter.
Wenn ich die Wahl habe würde ich natürlich immer die landschaftlich schönere Strecke nehmen, bzw. Feld- und Waldwege, aber da das nicht immer möglich ist werde ich wohl des öfteren auch auf der Straße fahren müssen.
Daß Du 0 Ahnung von Fahrrädern hast, ist fast nicht zu glauben. Was hat Dich auf die Idee gebracht, Fahrrad zu fahren? Falls Du tatsächlich keine Fahrraderfahrung hast, sind Detail-Diskussionen zur Ausstattung vermutlich wenig hilfreich: kauf Dir einfach ein halbwegs gut ausgestattetes Rad und mache Erfahrungen. Bedenke: es gibt Leute, die sind bereits mit BMX Rädern aufgebrochen...
0 Ahnung war vielleicht etwas übertrieben, natürlich habe ich etwas Grundwissen, aber bisher bin ich einfach drauf los gefahren und habe mich kaum mit meinem Fahrrad an sich beschäftigt.
Es gibt auch Versuche eine Mischung aus Trekkingbike und MTB zu schaffen. Das nennt sich dann gerne Crossbike.
Sowas z.B., da kann man auch Gepäckträger und Schutzbleche dranbauen.
ATBs (All Terrain Bikes) sind eher geländängigere Trekkingräder.
Wie geländegängig muss das Rad den sein für deine Reise und deine sonstigen Touren?
Ein Crossbike wäre natürlich auch eine gute Alternative. Für die Reise muss das Fahrrad nicht sonderlich geländegängig sein, da würde ein Tracking bzw. Reiserad ausreichen. Ansonsten fahre ich auch gerne mal Touren quer durchs Gelände oder aber auch auf geteerten Wegen. Das ist so unterschiedlich, dass wenn ich das nötige Geld hätte, zwei Räder kaufen würde, ein MTB und ein Reiserad, als armer Schüler ist das aber leider nicht drin.

Selbstaufbau ist i.d.R. teurer und macht eigentlich nur Sinn, wenn man Spaß am selbermachen hat.
Hört sich bei dir nicht so an, und Erfahrung hast du auch keine. Lehrgeld in Form von verbasteltem oder falsch gekauften Komponenten kommt da noch zu den sowieso schon höheren Preisen beim Einzelkauf. Ausserdem müsstest du dir wahrscheinlich auch noch einiges an Werkzeug zulegen.
Selbermachen macht mir schon Spaß, muss aber nicht unbedingt sein. Wenn ein gekauftes Fahrrad qualitativ genauso gut ist wie ein selbstzusammengebautes, nehme ich natürlich das gekaufte. Ich habe gedacht das Selbstaufbau billiger wäre bzw. das in den "Fertig-Fahrrädern" schlechtere Komponenten verbaut wären, das scheint aber nicht der Fall zu sein und dem entsprechend spare ich mir lieber die Mühe und kaufe ein komplettes Fahrrad.
Das ist auf jeden Fall möglich, ich fahre selbst sowas. Bin sehr zufrieden damit. Im Prinzip brauchst Du Dir nur ein halbwegs brauchbares Hardtail (d.h. keine Rahmenfederung) zu kaufen, Gepäckträger und Schutzbleche anschrauben, et voilà!
Genau so habe ich mir das auch vorgestellt. Für die Reise schraube ich Gepäckträger und Schutzbleche dran und sobald ich wieder zuhause bin einfach wieder ab.
Nö, so schlimm ist es nicht.
Der hier kostet so um 900 euro. Draufsetzen und losfahren. Den Rest der Kohle verballert man sowieso in Italien in den Herbergen

Für die Tour ist Fahrrad sicher super, aber wenn ich daheim MTB-Touren machen will sieht das schon ganz anders aus.

Hier 2 Optionen:
Storck Multitask und
Rocky Mountain Vertex . Das letztere finde ich perfekt, da müssen nur noch Gepäckträger und Schutzbleche an die dafür vorgesehenen Ösen dran, und wenn Dir 18" reicht, dann stimmt auch der Preis.
Hier baut sich gerade jemand ein Salsa Fargo auf.
Danke für die Links. Das Rocky Mountain Vertex würde ja echt super passen, bei meiner Körpergröße von 178cm sollten 18" auch reichen und preislich ist das auch noch im Rahmen.
Gepäckträger und Schutzbleche anschrauben und los gehts. Ich werde das Fahrrad mal im Hinterkopf behalten, sieht aber schon mal super aus.
Herzlich willkommen im Forum!
Anscheinend sind viele anderweitig beschäftigt (sprich, sie haben Urlaub und damit keine Zeit vom Arbeitsplatz aus Beiträge zu schreiben

). Denn normalerweise würde in so einem Faden hier schon ein heftiger Glaubenskrieg mit minütlichem Schlagabtausch laufen.
Da bin ich aber Froh, sonst würde ich hier warscheinlich garnicht mehr mitkommen.

Ein Bergrad mit großen Rädern ist grundsätzlich möglich. Marketingtechnisch laufen die unter dem Namen Twentyniner, sie werden fälschlicherweise auch 29-Zöller genannt. Es handelt sich hierbei um Felgen der Nenngröße 622mm, die werden oft noch mit 28 Inch bezeichnet. Bei den Neunundzwanzigern scheint es tatsächlich (noch) keine Rahmen mit Ösen für eine Gepäckträgermontage zu geben, zumindestens bei den Bergrädern. Reiseräder in der Größe gibt es sehr wohl. Bei den Crossrädern findet man oft sogar Ösen für Gabel- bzw. Frontgepäckträger (Lowrider genannt). Es gibt trotzdem Möglichkeiten an einem 29er Bergrad einen Heck- und Frontgepäckträger zu montieren. Mit diesem
Adapterset kann ein Heckträger montiert werden und für vorne gibt es genug Gepäckträgermodelle die mit
Schellen zu befestigen sind.
Wie hier schon oft festgestellt wurde, die eierlegende Wollmilchsau ist auch bei den Fahrrädern noch nicht erfunden worden. Aufgrund dessen gibt es hier nicht wenige, die
mehrere Fahrräder besitzen
Super! Das Adapterset ist natürlich auch eine gute Lösung.
Hätte ich das Geld, würden bei mir auch schon längst mehrere Fahrräder stehen

Mein Tipp:
Kauf dir ein Einsteiger MTB, 26" von irgend einer Marke (Specialized, Cube, Carver, KTM, Canyon, etc.), Größenordnung 500-600€. Dazu noch einen Gepäckträger, entweder einen guten aus Alu oder einen von Tubus (mit dem Cargo machst du nix falsch), je nach Geldbeutel.
Fahr damit, und tausche Teile gegen Höherwertige aus, wenn sie kaputt gehen. I.d.R. ist es nämlich so, daß sich das billigste und das teuerste Rad einer Modellreihe eines Herstellers sich meist nur in den Komponenten unterscheidet, der Rahmen aber der Selbe ist, und der ist i.d.R. hochwertig. Zum Vergleich: Das Specialized Rad meiner Freundin hat 400€ gekostet. Ich hab einen neuen Laufradsatz gebaut für die Tour, und da wir nicht an jeder Ecke einen gut sortierten Laden erwarten konnten die Schaltung auf einfach, robust und Shimano-kompatibel umgebaut. Insgesamt hat das Rad um die 800€ gekostet (mit Gepäckträger) und hat auf 10.000km keine Probleme gemacht.
Ich glaube zwar nicht das ich ein Laufradsatz etc. selber bauen kann, aber die Idee ein Einsteiger MTB zu kaufen und es später aufzurüsten finde ich gut. Falls ich kein passendes Fahrrad finden sollte werde ich das so machen.
Noch mal zusammenfassend:
- Komplett Fahrrad (1000 Euro)
- 26" MTB (wegen den Ösen für den Gepäckträger etc.)
- Alternativ ein 26"+ Crossrad
- Rocky Mountain Vertex
- 29" MTB mit Adapterset für den Gepäckträger
Wichtiges
- V-Brakes oder Scheibenbremsen bei denen die Gepäckträgermontage möglich ist
- Gute Feder- bzw. Starrgabel
- Ösen für den Gepäckträger etc.
Falls Ihr Vorschläge zu passenden Fahrrädern habt, wäre ich sehr Dankbar.
Ich werde demnächst bei einigen Händlern vorbeischauen und mich dort beraten lassen.
Danke für eure vielen Tipps, jetzt weiß ich auf was ich achten muss und habe eine ungefähre Vorstellung welches Fahrrad ich brauche.