In Antwort auf: ulamm

In deinem Fall erstmal eine nur kleine Umfahrung: Von Schwä. Gmünd gibt es eine wunderschön asphaltierte Bahntrasse nach Göppingen. Von dort fährst du die Fils abwärts bis Plochingen am Neckar und von dort auf der östlichen Talseite des Neckartals bis kurz vor Nürtingen, dann das Aichtal aufwärts bis Holzgerlingen, dann auf der Wasserscheide erst in Richtung Freudenstadt (radweit: Stuttgart – Freiburg) und dann auf der Grenze von Schwarzwald und Baar südwärts (radweit: Karlsruhe – Konstanz). Das Neckartal hat nämlich in mehreren Abschnitten extrem laute Hauptstraßen, zu denen man möglichst viel Abstand halten sollte, mehr als das vielerorts der Neckarradweg tut.

Stimmt ja schon, nur kommst du in Plochingen viel zu früh an den Neckar. Ich finde immer noch daß man sich den Radweg gut bis Tübingen sparen kann. Und für Stuttgart gilt immer noch: Meide die Radbeschilderung. Konkret würde ich den Remsradweg in Endersbach verlassen und der L1198 bis Fellbach folgen. Hinter dem Fellbacher Freibad kommt man schmerzarm über lokale Radwege nach Cannstatt (sind sogar ausgeschildert, kamm man fahren). Von Cannstatt aus durch den Schlosspark in die Innenstadt, dann mit der Tübinger Straße nach S-Süd. Von dort am Heslacher Tunnel vorbei richtung Kaltental und dabei den Radweg linkerhand nehmen. In Kaltental auf die Straße hoch nach Vaihingen. In Vaihingen am Bahnhof die Unterführung nehmen und durchs Industriegebiet richtung Oberaichen radeln. Ab dort den Radweg nehmen der dann zum Siebenmühlenradweg wird. Radwegfreunde können nach Waldenbuch auf dem Radweg bleiben, ich nehmen da gerne die L1208 richtung Tübingen.
Klingt erstmal kompliziert, ist aber in der Praxis besser wie der Neckarradweg. Nur sind da eben einige Höhenmeter dabei.