ich hänge mich mal mit ähnlicher frage an, da ich grade in den letzten tagen notgedrungen den gesammten antrieb gewechselt habe, nachdem die alte kette nur noch durchgeflatzt ist, und mich sehr über den verschleiss geärgert und auch ernsthaft überlegt habe, ob da nicht noch irgendwie 10 tkm rauszuholen wären.
46'XT-blatt, hat sicher 30.000+ km laufleistung. kettenwechsel war stets bei 3000 km angepeilt, gewechselt wurde dann aber meist erst bei 'gelegenheit', nach vielleicht 3500 km.
in der zeit kamen 2 kassetten zum einsatz, die dann aber irgendwann schon 'gewürfelt' zusammengesetzt, und z.T. auch innerhalb eines kettenlebens von 'neuerer' auf 'ältere' kassette gewechselt wurden.
gedreht wurde nicht. die ungleichmässige abnutzung ist gut zu erkennen, die kurbelarme liegen horizontal im bild (3 zu 9 uhr), die zähne sind in diesem bereich grade noch 'griffig', wohingegen im oberen und unteren teilkreis echter verschleiss gefressen hat.
ich würde denken, dass solch blatt bei besserer pflege, also etwas früherer ketten.- und kassettenwechsel, und gelegentlichen 90 grad drehungen, auch mit weitaus grösseren laufleistungen zurecht käme.
hat wer erfahrung, wieviel laufleistung ein als ganzes komplett, vielleicht auch mit 2 hin-und-her wechselketten, runtergefahrener antrieb maximal bringt?
