Zitat:
Ich hoffe, dass ich Euch mit meinen Anfängerfragen nicht allzu sehr nerve, wenn doch dann bitte sagen.

Ach wo, Fragen nerven doch nicht. Wer dazu nichts sagen will, hält einfach die Klappe.
Dass man bei Neubaufahrrädern mit R-Gerät den Preis dafür draufschlägt und die nicht eingebauten Kettenschaltteile nicht rausrechnet, passiert immermal wieder. Ich nehme mal an, es kommt daher, dass man unterstellt, wer das Geld auszugeben bereit ist, der hat reichlich und er macht ohnehin nichts an seinen Böcken selber. Ob die Rechnung aufgeht, da bin ich doch sehr im Zweifel.

Ob Naben- oder Kettenschaltung, da wird es hier beinahe so viele Meinungen wie Mitglieder geben. Die Frage ist, mit welcher Bauart Du besser klarkommst. Funktionieren tun erstmal beide und mit Ersatzteilen dürfte es unterwegs bei jeder Bauart dünn werden. Die Unterschiede liegen erstmal an der Veränderbarkeit der Übersetzungen, an der Schaltbarkeit im Stand (bei mir ein ganz großes Plus für Nabengetriebe) und auch beim Verschleiß. Nicht unwichtig ist auch, wie Deine bisherigen Gewohnheiten und Erfahrungen aussehen. Den alten Rennradknochen kommt nie was anderes als eine Kettenschaltung unter, am Besten mit Unterrohrschalthebeln. Wer damit nicht aufgewachsen ist, sieht es meist pragmatischer.

Mirkommt keine Kettenschaltung mehr ins Haus, aber ich fürchte, das wird Dir bei deinem Vorhaben nicht allzuviel helfen.

Falk, SchwLAbt