Hallo Helge,
In Antwort auf: HelgeWI

Was genau liest Du vom Höhenmesser VOR der Tour ab??? Die aktuelle Höhe in Deinem Fahrradschuppen? Vielleicht reden wir hier aneinander vorbei?

Ich versuch es nochmal... zwinker
Wenn ich auf unterwegs bin habe ich (fast) mmer mein 60Csx am Rad und meinen Pulsmesser. Erster erfasst das Höhenprofil einigermaßen genau, der Pulsmesser zeichnet die Pulskurve auf. Somit kann ich hinterher relativ leicht bestimmen, welche Steigung ich mit welchem Tempo fahren kann, ohne dass mir der Puls abhaut. Ich habe also nicht nur ein Gefühl sondern einigermaßen genaue Werte, welche Steigungen ich mir auf einer längeren Tour zumuten kann.
Plane ich eine Tour, schaue ich mir das Höhenprofil der geplanten Strecke an. Sehe ich, dass das irgendwas zu langes oder zu steiles im Weg ist, plane ich die Strecke um. Aktuell plane ich z.B. gerade meine Reise nach Italien und wollte eigentlich teils auf der Straße, teils auf Feldwegen über das Timmelsjoch. Auf der Strecke steht mir aber eine gut 60km lange Steigung mit nur kurzen Unterbrechungen "im Weg". Die letzten ca. 13km mit um 8% Steigung. Die heißen für mich aber schon wenn ich frisch bin Geschwindigkeiten von ca. 4 - 5 km/h und wegen der Länge des Abschnitts kann ich damit rechnen, dass ich noch nicht mal diesen Wert ganz erreichen werde. Also muss ich mit ca. 4 Stunden Fahrzeit alleine für diesen Abschnitt rechnen. Bleiben noch die restlichen gut 45km Anstieg mit 2 - 5% Steigung die ich wohl mit einem knapp 10er Schnitt (ohne Pausen) befahren könnte. Kombiniere ich beides, weiß ich, dass ich mir den Berg auf keinen Fall an einem Tag zumuten kann, ich habe beschlossen, doch den leichteren Weg über den Reschen zu fahren.
Gerade bei Bergen die ich nicht kenne, gibt mir die Kenntnis, welche Steigungen ich wie gut "drauf" habe sehr gut bei der Planung einer - für mich - schönen Tour.
Genau deshalb möchte ich auf einen Höhenmesser nicht verzichten.

Ciao,
Stefan