Hallo Helge,
Fazit: die Höhenangabe taugt oft nur für das danach ("war ich wieder toll", oder eben ernsthaft zur Trainigskontrolle)
Einen Nutzen für die Planung hat die Angabe kaum, den erhalte ich besser aus Karten.
Da sieht man mal wieder, dass man alles von unterschiedlichen Standpunkte aus bewerten kann. Für mich ist der Höhenmesser VOR der Tour am wichtigsten. Nur damit bekomme ich eine Vorstellung, wie viele Höhenmeter ich mir zumuten kann und wie steil es werden kann. Lege ich meine Pulskurve über das Höhenprofil erkenne ich sehr gut, wie steil es werden darf damit ich durchfahren kann und an welchen Steigungen ich wohl eher schieben muss.
Dass mir das wichtig ist mag gut daran liegen, dass ich nicht zu den fittesten gehöre und 20% Steigung über 10km weit jenseits von Spaß sind, aber ich denke für jeden gibt es den Punkt an dem es einfach zu viel wird.
So habe ich schon vor der Tour eine sehr gute Vorstellung wie anstrengend die geplante Etappe für mich wird und mit welchem Schnitt ich auf der Strecke rechnen kann. Zumindest für mich auch sehr wichtig: Ich kann meine Strecken so planen, dass ich mich nicht bis zur Erschöpfung verausgaben muss, zu steile Anstiege umfahren und so einen schönen Tag mit dem Radl genießen. Wenn mir die Zunge auf den Boden hängt ist auf Ausflügen der Spaß für mich vorbei. Dazu habe ich meine Trainingsrunden...
Ciao,
Stefan