Der Carbonrahmen war sicher nicht billiger als mein Feld-und-Wiesen-Steppenwolf-Alurahmen - für mich jedoch deutlich unterlegen.
Wichtig ist, was untern raus kommt heißt es seit Kohl immer wieder.
Kommt natürlich nun drauf an, was rauskommen soll.
Haltbarkeit, Fahrkomfort, Minimalgewicht?
Das eine schließt in manchen Fällen das andere fast schon aus.
Nach einem Sturz mit einem superleichten Carbonrad, würde ich damit keinen Meter mehr fahren, auch wenn er qualitativ zu den besten gehören würde. Für einen Radprofi auch kein Problem, der kriegt einen neuen.
Zum eigentlichen Threadthema: Wird ein Rahmen (sagen wir mal Alu) nach allen Regeln der Handwerkskunst und Materialkunde (auch noch mit viel Herzblut) gefertigt, ist er zwangsläufig teuer (auch nachvollziehbar).
Es besteht dann auch ein Qualitätsunterschied zum Robotergeschweißten Großserienrahmen.
Kann man wahrscheinlich auch noch so gelten lassen.
Die Frage ist halt dann, ob das jemand merkt?
jomo