Wenn du von A nach B willst, hast Du sehr verschiedene Möglichkeiten. Da ist die art des Vortriebes völlig Wurscht. Der Verkauf von Pkw hat damit nicht viel zu tun, Eisenbahnausrüster konkurrieren auch um die Gunst der Einkäufer. Der Eisenbahnbetrieb hat aber eine Besonderheit, die es eben bei anderen Verkehrsarten nicht gibt. Zu einem bestimmten Zeitpunkt kann nur ein Zug auf einer Strecke unterwegs sein. Ein Nachfolgender kann im durchschnitt höchstens in fünf Minuten Abstand folgen, auf sehr vielen Strecken ist der Mindestabstand wegen der Länge der Blockabschnitte noch deutlich größer. Es gibt also immer nur einen optimalen Anschluss in jede Richtung. Zu lange Übergänge drücken nämlich die Reisegeschwindigkeit schnell auf ein wirklich nicht mehr konkurrenzfähiges Maß. Willst Du jetzt optimale Anschlüsse mit exttrahohen Preisen belegen? Vollkommen absurd, die »Marktpreissysteme« haben schon bis jetzt viel Schaden gemacht und den wirklichen Konkurrenten Reisende in die Arme getrieben.
Interne Eisenbahnkonkurrenz ist selbstvernichtend, da führt nunmal kein Weg vorbei. Guck in beide Amerikas, dort hat man es schon geschafft. Und das jetzt, wo das ende der leicht verfügbaren Flüssigtreibstoffe absehbar wird. Nur die Eisenbahn kommt ohne Weiteres mit der aus regenerativen Quellen zu erhaltenden Eelektroenergie klar. Wenn das nicht fix verstanden wird, dann wird es bald verdammt trübe.
Es bleibt dabei, Interne Konkurrenz hilft nur den Anderen. Das soll sie dann offenbar auch.

Falk, SchwLAbt