In Antwort auf: Martina



Das ist mir auch bekannt, aber das ist die Theorie. Wie die Praxis aussieht, kann man meiner Ansicht nach doch nur feststellen, wenn man zwei möglichst ähnliche Rahmen miteinander vergleicht, von denen eines aus Stahl und eines aus Alu besteht. Am allerbesten vom selben Hersteller und zwar von einem, der zumindest halbwegs glaubhaft machen kann, keines der beiden Materialien zu bevorzugen und von beiden ähnlich viel versteht.


Könnte man das nicht bei velotraum so verstehen? Beide Materialien zur Auswahl, beide mit ähnlicher Geometrie und ähnl. Zielen und Anforderungen

In Antwort auf: Martina

Hat da nicht die Tour mal einen Test gemacht, bei dem die Tester bis zur Unkenntlichkeit eingepackte Rahmen fahren mussten und ist dabei nicht auch rausgekommen, dass das Rahmenmaterial keinen Einfluss auf den Fahrkomfort hatte?


Genau das hat die Tour bei Rennrädern gemacht. Alle möglichen Rahmenmaterialien, auch etwas betagte Modelle (klassischer ital. Stahlrahmen, mind.10 Jahre alt). Die Räder waren mit Klebeband und Kunststoffteilen oder so unkenntlich gemacht. Was ich sehr interessant fand: die Haupt-Komfortunterschiede kamen durch die (ungeferderten!) Sattelstützen. Und da konnten nicht alle räder mit vergleichbaren Sattelstützen ausgerüstet werden. Rennräder taugen meiner Meinung nach gut als Vergleichsgeräte. um das Rahmenmaterial zu vergleichen, denn hier knallt wegen der schmalen Reifen und der relativen Ähnlichkeit der Räder zueinander das Rahmenmaterial (sowie natürlich die Geometrie) voll durch.

Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich aber sagen dass mein 28er Trekkingrad von 1990 mit nach vorne gebogener Stahlgabel erstaunlich angenehm federt (37er Reifen). Gullideckel und kleine Absätze werden hinreichen weggebügelt, dass sie nicht so hart und unangenehm kommen. Im direkten Vergleich besser als beim 2005er Gudereit LC-45 mit (Billig-) Federgabel und vergleichsweise stabilem, verwindungssteifen Alurahmen.

sl99