Ich denke auch, dass jeder selbst seine Prioritäten setzen und sich dann für die jeweils angemessene Übernachtungsart entscheiden muss.
Ich selbst bevorzuge Hotelübenachtungen, weil sie mir neben dem Komfort, den ich mit nahezu 57 Jahren inzwischen gerne genieße, auch die Möglichkeit bieten, nach dem Einchecken, der Körperpflege und der kleinen Wäsche ungehindert einen gemütlichen Abend zu verbringen. Und dazu gehört ein Bummel durch den Ort, ein leckeres Essen in behaglicher Umgebung und zum Abschluss ein kleiner "Absacker" in einer urigen Kneipe o.ä.. Dies gehört für mich und meine Frau genauso zum Radurlaub wie das Naturerlebnis während der Fahrt.
Entscheidend geprägt hat mich auch die Erfahrung, die ich auf einem Campingplatz in Holland gemacht habe. Dort angekommen, freute ich mich nach einer anstrengenden und schweißtreibenden Fahrt auf eine Dusche. Sämtliche Duschen waren jedoch so verschmutzt (alter, verschmierter Seifenschaum und Haare, wohin man sah), dass ich mich daran erinnerte, dass noch niemand "erstunken", aber schon mancher durch derartige hygienische Verhältnisse erkrankt ist und auf das Duschen verzichtet habe.
Vielleicht ein Einzelfall, der aber geprägt hat.
Was das Abstellen von Fahrrädern in Hotels angeht, so haben wir noch nie Probleme gehabt. Bisher hat man immer und überall ein sicheres Plätchen für unsere Räder gefunden, einmal sogar in einem leerstehenden Gästezimmer oder auf der Kegelbahn.
Bernd