Hallo
Ich darf ca. die Hälfte vergangener Jahre aus dem Koffer in irgendwelchen Hotels er'leben', da vermiest mir schon der Anblick solcher Gemäuer jeden Anflug von Freizeit. Prinzipiell ist echtes Camping da auch keine Alternative, wäre es anders führe ich bestimmt im Wohnmobil spazieren.
Rad(tour) und Zelt hingegen gehören einfach zusammen wie ich finde. Wir campieren ausschließlich wild - wo und ob bestimmt der Zufall. Das geht erfahrungsgemäß ungefähr 50/50 auf - 50% im Zelt und der Rest der Nächte, weil dieses ewige Zeltbauen mit der Zeit auch nervt, wird unter Fabrikhallen, auf alten Güterwagen, Heuschobern, Bushäuschen oder aus Angst vor wilden Tieren auf der Plattform von Fernsehtürmen verbracht. Erstaunlicherweise gabs da selbst in Deutschland noch nie Ärger - soweit es sich um Privatbesitz handelt wird vorher auch stets anständig gefragt. Klar ist natürlich alles PikoBello zu hinterlassen, seien Abfall in der Gegend zu verstreuen ist eh organisierte Obersauerei.
In Skandinavien soll es neuerdings eine Art 'Baumzelt' geben wovon ein Kollege bereits Bilder anschleppte. Quasi eine Hängematte mit Dach und Strickleiter. Zukunftsweisende Technik - der Sack wird im Baum hochgezogen und fertig. Sobald die Müdigkeit verflogen ist dann nur herunterlassen, aufwickeln und weiterfahren.
Zelten ist folglich, wie ich meine, mit das Beste am Rad(fahren) !
Gruss
Svenja