Hallo,
derzeit fahre ich drei HS 33 und eine Julie.
Die Scheibe sitzt am verschiebbaren Ausfallende von Velotraum. Deshalb musste ich dort nichts planfräsen und es schleift auch nichts. Ich habe seit 2004 nur die Bremsbeläge getauscht, sonst nichts.
Die HS 33 kann nur mit neuen Bremsbelägen gut in der Bremsleistung mithalten. Etwas abgebremst fällt sie etwas zurück gegenüber der Scheibe. Bei Nässe sind alle Felgenbremsen für sofortiges und punktgenaues Bremsen untauglich. Erst recht im Winter.
Während auf Asphaltradreisen selten die Nötigkeit besteht scharf und auf den Punkt genau zu bremsen, ist das auf schwieriger Strecke und besonders auf engen Bergpfaden mit Furten und Pfützen häufig nötig.
Das ist der Grund warum sie sich im MTB Bereich und beim Radreisen im MTB Stil durchgesetzt haben.
Der Verschleiß ist ebenfalls ein wichtiger Grund, aber nur wenn man viel steile Bergpisten fährt. Eine 2000hm Abfahrt bei einem Sand-Schlamm-Schnee-Gemisch und dauerbremsen kann eine kompltette Felge durchbremsen.
Mit meinen 70kg reicht mir 160er Durchmesser.
Fazit: für Straßenradreisen im Flachland braucht man keine Scheibenbremse. Schadet aber auch nicht.
Für jeden der in den Alpen nicht nur die Motorradpässe fährt, empfehlen sich Scheibenbremsen.
In Tibet hatte ich die Scheibe auch dabei und dort hätte ich auch für alle anderen Bremsen keine Ersatzteile bekommen. (aber trotzdem könnte ich im Notfall eine V-Bremse montieren, da die Felge klassisch ist.)