Hallo rennrädle,
ich habe mein Kreuz auch bei 4 gemacht, für mich spielte bei der Wohnungssuche wie beim Uli die Möglichkeit, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, eine entscheidene Rolle. Da wollte ich auch nicht Busfahren, ich finde die Luft in den Virenverteilern gerade in der feuchten Zeit absolut eklig. Die Alltagswege werden auch fast immer mit dem Rad zurückgelegt, weite Strecken mit der Bahn, ab und zu lieh ich mir von Freunden oder vom Verleih einen Mietwagen (Carsharing klappte hier nicht) Und ja, zu Anfang wird man ab und an von einigen belächelt, aber gerade nach den Spritpreiserhöhungen auch von einigen beneidet wegen der Unabhängigkeit.
Da meine Freundin ein Auto (VW Lupo) mit in die Beziehung gebracht hat, fahre ich jetzt etwas mehr. Aber da ihre Eltern den Familien-Audi abgeben wollen, sind wir am Überlegen , den Audi zu nehmen und ihrem Bruder den Lupo weiterzureichen. Das wäre dann mein erstes Auto.
Und dazu muss ich mich outen: eigentlich fahre ich ja gerne Auto, nur fahre ich noch lieber Fahrrad. Ich finde das halt einfach praktischer, bequemer und billiger. Und wegen Umweltschutz habe ich eigentlich auch nie auf's Auto vverzichtet, der Aspekt spielte immer nur eine Nebenrolle. Bin ich da zu praktisch veranlagt oder ist das praktischer Umweltschutz?
Ich glaube aber nicht - oder hoffe das zumindest - dass sich mein Fahrverhalten ändern wird, nur weil ich einen Fahrzeugschein auf meinem Namen habe.
Josef