Auch ich gehöre zur 4. Gruppe. Bis vor einem Jahr hätte ich da nicht spontan mein Kreuz gemacht, denn das Fahrrad kommt bei mir seit 15 Jahren nur in der Freizeit zum Einsatz. Die "täglichen Wege" werden per pedes (z.B. Einkaufen) oder mit dem ÖPNV (z.B. Arbeitsweg) zurückgelegt. Bei meinem Wohnungskauf genoß diese Anforderung höchste Priorität, auf ein privates Kfz angewiesen zu sein war k.o.-Kriterium. Selbst Autogefahren bin ich zwischen 1995 und 2005 weniger als einmal pro Jahr. Mitfahrer war und bin ich öfters. Wenn andere Leute, die keinesfalls Bus oder Bahn nehmen wollen, das gleiche Ziel wie ich haben, kann ich auch mit denen mitfahren, z.B. zu Auswärtspielen während der TT-Saison. Seitdem meine Freundin einen Job hat, bei dem sie einen PKW benötigt und deshalb einen Dienstwagen hat, der unverhandelbarer Bestandteil des Gehaltes ist und den wir privat kostenfrei(!) benutzen dürfen, hat sich das ein bisschen geändert. Wir fahren heute Strecken, die wir früher mit der Bahn gemacht hätten, schon aus privaten Kostengründen mit dem Auto. "Großeinkäufe" werden mit dem Auto gemacht und direkt mitgenommen und nicht geliefert, z.B. das Bücherregal letztes Wochenende. Just-for-fun oder aus Bequemlichkeit wird die Kiste aber nicht bewegt. Die normalen wöchentlichen Einkäufe z.B. erledigen wir immer noch zu Fuß. Gruß Uli
"Too much smoke, too much gas. Too little green and it's goin' bad!". "So sad", Canned Heat, 1970 Dear Mr. Putin, let’s speed up to the part where you kill yourself in a bunker.