Just for info

Eine Wiederaufbereitungsanlage ist keine "Plutoniumfabrik" - die einzige "Fabrik" zur Herstellung von Plutonium ist ein AKW, weil nur ein AKW das natürlich nicht vorkommende Element "erbrüten" kann. Eine WAA trennt nur die Chemikalien.
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ciao Christian
Moin Christian,
Ja natürlich!
Ich denke, daß der in Frankreich übliche Begriff (Die Anlage in La Hague heißt dort UP (=Usine Plutonium=Plutoniumfabrik) die Sache erheblich genauer trifft als der völlig unzutreffende Begriff "Wideraufarbeitung".
Eigentlich finde ich den von mir persönlich

geprägten Begriff "Plutonium-Abscheidungs-Anlage" noch treffender, aber leider etwas zu lang.
Das Ziel der Chemikalientrennung ist eben jenes im Reaktor produzierte Pu.
Alle anderen erwünscht oder unerwünscht zusätzlich abgeschiedenen, neu entstandenen oder übriggebliebenen Chemikalien, vor allem das sog. "WiederaufarbeitungsUran" (WAU) sind Abfall der weder wiederverwendet werden kann noch wird.
In jenem riesigen Industriekomplex passiert ja, wie leider allgemein kaum bekannt wird, alles mögliche, zum Beispiel eine wirklich beindruckende Atommüll-Volumen-Vervielfachung,

aber absolut gar nichts, was sich auch nur entfernt unter dem Begriff Wideraufarbeitung subsummieren ließe.
Mit Geothermie beschäftige ich mich bisher ausschließlich indirekt, weil ich im Zusammenhang mit Gorleben feststellen durfte, daß es im Salzstock beständig warm ist.
Gruß aus der Lauenburger Elbmarsch
Hilsi
@ Malamut: Ich heize übrigens meine bescheidene Hütte seit etwas Zehn Jahren mit ordinärem Holz in div. Variationen: Palettenreste, Bauholzreste, extra dafür geschlagenes Brennholz etc.