Fangen wir mal vorne an. Ein Fahrrad ist es, wenn es aufgeruestet und einsatzklar ist. fuer Einzelteile brauchst Du keine Fahrradkarte. Zusammengelegt isat es kein Fahjhrrad mehr, sondern eine Traglast (wenn Du es auch wirklich in der Hand tragen kannst). Bei meinen Gelenkrennern jedenfalls trifft das zu.
Umbauen ist aber schwiwerig. Moeglich sind S&S- Kupplungen in den Rahmenrohren (wenn der Rahmen nicht aus Aluminium ist). Dann hast Du aber nur 2 Teile, die immer noch unhandlich sind. Was besser klappt, ist ein Gelenkrahmen, den Du im ganzen tauschst. Dummerweise bietet eigentlich kein Hersteller solche Rahmen einzeln an. Meine von Biria sind nicht mehr im Programm, auf Anhieb faellt mir Dahon ein. Auch da musst Du ein ganzes Fahrrad kaufen, was aber nicht so sehr reinhaut. Die Teile, die Du dann nicht brauchst, kannst Du immer noch weitergeben. Ich kann Dir jedenfalls sehr dazu raten, es gibt dann bei praktisch keinem Verkehrsmittel mehr Probleme.
Halt, vorgestern wollte der Kollege von der serbischen Eisenbahn 5Euro (weiss jemand, wo bei diesem vermaledeitem englischen Tastaturtreiber das Eurozeichen ist?) fuer das Fahrrad im Schlafwagenabteil. War mal was ganz neues, ich hatte aber keine Lust mehr, zu streiten.
Wichtig, bei der Fernbahn brauchst Du eine Packhuelle. Sonst klappt es nicht mit dem ICE. Ausserdem ist ein Ahead-Steuersatz unbedingt zu vermeiden, Du wirst immer mal den Lenker abbauen muessen. Mit Ahead brauchst Du dann einen gewissen Spass am einstellen. Am besten ist ein Gewindesteuersatz mit Adapterschaft und Aheadvorbauknochen (auch wenn Bastelholger und Wolfi das anders sehen, aber bei Gelenkrahmen kennen sie sich wirklich nicht aus).
Nooch was, sag nicht "Klapprad". Sowas gab es in den 70ern z.B. von Mifa und hat vielen Leuten die Lust am Radfahren gruendlich verdorben.
Falk, SchwLAbt i.E.