von gutem zum besten Freund Na ja, die einen so, die anderen so.. grins

Rennlenker und die damit verbundenen Haltung signalisiert dem Betrachter meist ein "zu unbequem" " ungesund" und ähnliches. Dabei wird aber meist vergessen, dass auf einem Rennrad einerseits die Griffposition und andererseits auch die Sitzposition (Wiegetritt) gewechselt werden kann. Das Thema "eingeschlafene Hände" existiert eigentlich erst, seit die unseligen MTB-Lenker und ihre Nachfahren aufgetaucht sind! Sie sind schlichtweg zu breit! Dass beim Umstellen auf einen Rennlenker Beschwerden auftauchen können, glaube ich gerne. Meist ist es ein Umgewöhnen oder aber einer falschen Einstellung des Rades zuzuschreiben. Ich höre bereits wieder den Aufschrei der Forumsteilnehmer mit Rückenbeschwerden, nur, auch ich habe seit rund 35 Jahren einen Rückenschaden und habe, unter anderem dank Radfahren, selten bis gar nie Schmerzen. Eine Ursache für Rückenbeschwerden kann aber auch das Tretten von zu grossen Gängen sein, wobei sich meist die Knies vorher melden.

Ein ähnliches Thema sind auch immer wieder "Sättel". "Auf so einem harten und schmalen Sattel könnte ich nie fahren" höre ich immer wieder. Nur zeigt die Realität etwas ganz anderes. Meist sind toll gefederte Sättel nach 1 bis 2 Stunden Zeit eine Qual; bei mir hat der Umbau auf einen Rennsättel (Turbo) selbst am Tourenrad das Problem umgehend gelöst. Auch die immer wieder hochgelobten Brooks-Sättel sind ja nicht unbedingt für ihre Polsterung bekannt....

Die obigen Betrachtungen gelten für stundenlanges Fahren auf befestigten Strassen mit und ohne Rucksack.