Hallo gege!

Ok, Also meine Route noch einmal genauer:
Vom Fughafen Gardermoen bin ich über Jevnaker (am Randsfjorden) und Hönefoss nach Gol und über das Hemsedalsfjell nach Laerdal geradelt.
Über den Fjord nach Kaupanger, über Sogndal nach Solvorn, mangels Fähre zurück hinauf und und den Lustrafjorden am Westufer hinauf nach Skolden. Über das Sognefjell nach Lom und westl. weiter nach Geiranger. Nördl. über Valldal und die Trollstigen fast bis Andalsnes. Vor den Dreckswetter im Nacken sofort östl. durch das Romsdalen geflüchtet (hat sogar funktioniert! grins ), um Dombas auf Nebenstraßen herum nach Dovre und entlang der E6 fast immer auf Nebenstraßen (nur wenige km Hauptstraße nötig) südl. bis Sjöa. Dann über das Heimdalen und die Valdresflya nach Fagernes und weiter über Dokka in den Südosten. (Mein weiterer Weg nach Oslo und wieder zum Flughafen wird hier kaum interessieren.)
V.a. die erste Hälfte hat mir da einige Höhemneter beschert, aber ich wollte ja da durch.
Für Abstecher hatte ich leider viel zu wenig Zeit (2 Wochen), das war schade.

Die Westseite des Lustrafjorden ist im Tunnel kein Problem, Batterielichter, um gesehen zu werden, genügen. (Das gilt auch für den Rest meiner Route)
Von Kaupanger nach Laedal fahren verschiedene Schiffe, damals war ein richtiges Fährschiff auch darunter, sonst fahren auch noch Touristenschifferln. Die Strecke über Erdal nach Aurlandsvangen kenne ich leider nicht. (Sie hätte mich sehr interessiert, v.a. auch die Strecke von Aurlandsvangen nach Südosten, aber ich war wahrscheinlich zu früh im Jahr dran, um dort durchzukommen. Dazu sind dort laut Karte viele lange Tunnel.)

Zum Wetter: Angst ist unnötig, Respekt dagegen intelligent. (Wer einmal mit 28mm-Hochdruckreifen auf Schnee gerodelt ist, weiß den rechtzeitigen Blick zum Himmel zu schätzen. peinlich )
Du kennst als Österreicher den starken Einfluss der Witterung in den Alpen. In Norwegen kommt das typische Seeklima, das nur für relativ kurze Zeit (1-2 Tage, sagen die Norweger) eine Wettervorhersage zulässt, dazu. Deshalb habe ich möglichst versucht, die echten Bergstrecken beim Übernachten zu vermeiden. Bei den kurzen Tagesetappen, die ihr plant, macht das die Planung vielleicht ein bisschen kniffliger, ist aber kein Problem.

Falls es dich einmal nach gGaz verschlägt, können wir ja, wenn ich Zeit finde, auch direkt unterhalten.

lg irg