Ob Du das für Fach- unf Sach-gerecht hälst, ist mir ziemlich egal. Diese Art wurde von mir ausgedacht, als es noch keine Pseudo-Verfahrens-Vordschriften gab und die Verkabelung bei Fahrrädern durch Blankmachen der Leitung (Nur eine ! peinlich), und Klemmen unter das Befestigungs-Gewinde der Birnen üblich war.

Diese meine Art hält seit ca. 30 Jahren an einem Fahrrad tadellos. Was sich da Technik-Beamte Vergleichs-weise ausgedacht haben, ist für mich überflüssig. Deine "sachliche" (?) Kritik ist leider substanzlos, weil sie sich nur auf Voschriften stützt, die von mir nicht eingehalten werden. Dieses ganze Crimp-Gedöns ist nur deswegen entstanden, weil bei mehradrigen Verbindungen Löten teuer , zeitraubend und vom Handling umständlich ist. Nun gibt es am Fahrrad für die Beleuchtung nur 2-Adern (Ebenso beim Fahrrad-Computer !). Ich habe eine in der Praxis-bewährte Methode. Das reicht im Augenblick. Falls ich etwas Anderes brauche, denke ich über andere Möglichkeiten nach. Bei der Led-Beleuchtung habe. ich das so gemacht. Da passten soger die 2.8 [mm] Stecker/Steckhülsen.Dann werden Vorteile und Nachteile gegeneinander abgewogen und dann das weitere Vorgehen entschieden. Menschen, bei denen Vorschriften an erster Stelle stehen, sind mir ein bißchen verdächtig.

Ich weiß aus meiner beruflichen Praxis nur zu gut, wer für irgendwelche Vorschriften und Normen abgestellt wird. Es wundert mich gar nicht, daß unsere Gesellschaft die Verteidigungs-Bereitschaft hat verlottern lassen, das Schienennetz hat verlottern lassen (Die Bahn warb in den 1960-ern mal mit dem Spruch "Pünklich wie die Bahn" , das wäre heute eine Real-Satire und für die Nachgeborenen unvorstellbar), die Autobahnen hat verlottern lassen (die Radwege auch cool bäh cool). Auch der Abgasskandal war eigentlich vorhersehbar. Kurz: Wenig Fach-Kompetenz, aber für jeden Bürger ein Stöckchen von den Behörden (par ordre du mufti), über das er springen muß.
Schöne, Neue Welt !

EmilEmil