Erstmal finde ich den Rahmen gut. Aber.....
6.2 [kg] für Rahmen/Gabel, das geht deutlich leichter (2.5 [kg] ?). Dafür muß man richtig dimensionieren (Können und Machen) und das ganze Konzept muß stimmig sein. Zu schwere Räder sind vom Händling einfach unkomfortabel (Für Reisen als Rad und in anderen Verkehrsmitteln ). Ein Faltrad mit Ausstattung wie Licht, Kotflügel und Gepäckträger (Vorn/Hinten) sowie ca. 600 % Übersetzung unter 13 [kg] ist schon eine Herausforderung.
Mein 406-er Faltrad hat ca. 17.6 [kg], Rahmen und Gabel zusammen 4.6 [kg]. Da wäre schon noch einiges Erleichterungs-Potential (Der Rahmen ist ja zweiter Hand gekauft !).
Viele Fahrradhersteller sind so borniert und unfähig, daß noch nicht mal darüber nachgedacht wird, wie man eine Schaltungs-Auslegung auf kleinere Raddurchmesser anpaßt. Der Begriff Entfaltung (Ablauflänge des statisch eingefederten Laufrades bei einer Kurbeldrehung) scheint weitgehenst unbekannt zu sein. Aber auch hier im Forum wird meist mit irgendwelchen Zähnezahlen von Kettenrädern und Ritzeln schwadroniert. Ohne Laufradgröße und Reifendimension kann man sich die Entfaltung noch nicht mal selber überschlägig berechnen (Was fast Alle (Das sind Alle bis auf endlich Wenige) eh nicht können, obwohl es nur "Buchstaben"-Rechnung ist). Ich hab aus anderen Gründen keinen Bock bei fast jedem Beitrag die Entfaltung aus zu rechnen (Zu Zeit-raubend !).
Das oftmals "wackelige" Fahrverhalten von 406-er (Felge !) Laufrädern wird auch akzeptiert, weil man bei der kleineren Gabel die Geometrie 1:1 von größeren Rädern übernimmt. Bei meinem 406-er Faltrad habe ich die Vorbiegung um ca. 40 [mm] reduzieren müssen, um freihand fahren zu können. Eine neu zu verbauende Gabel mit einer korrekten Vorbiegung war am Markt (2009) nicht zu kaufen. Gleichfalls gab es keine Gabel mit Scheiben-Bremsaufname. Der ganze Murks wurde von mir modifiziert. Längste Tages-Strecke ist inzwischen über 200 [km], Freihandfahren ist möglich. Entfaltung geht von 1.53 [m] bis 8.78 [m] (2x9-Gang, i-Motion9 mit vorn 54/32 Z). Den Bruch einer nur zu 60% verbundenen Schweißnaht am Faltgelenk hatte ich allerdings nicht auf der Rechnung (Mit Glück habe ich bei dem Sturz keine Brüche erlitten. Nach der Reparatur (Neu-Schweißung) hält es bis jetzt über 4000 [km]. Die Strecke über 200 [km] wurde schon mit dem reparierten Rahmen gefahren.
Zur Information einige Bilder:
Maximum Geschwindigkeit (85 [km/h]):
![[ von fstatic1.mtb-news.de]](https://fstatic1.mtb-news.de/img/photos/1/5/6/4/0/0/_/medium/FoldStarREV505.JPG)
Maximum Tagesstrecke (> 200 [km], BI-Steinhude-BI)
![[ von fstatic1.mtb-news.de]](https://fstatic1.mtb-news.de/v3/25/2583/2583744-wyvlzn909j77-steinhmeer18_8_215-medium.jpg)
Dazu noch ein Bild (95 [mm] Fahrbahn-Abstand RR-Käfig (= 50 [mm]) eines ZEE-Schaltwerks (Shadow Version !) , das als Kettenspanner an einem 18-er Ritzel verwendet wird):
![[ von fstatic1.mtb-news.de]](https://fstatic1.mtb-news.de/v3/27/2725/2725900-g2lihcbn6ez7-rotfarabodfrei95-medium.jpg)
Maximum Steigung: 19 %:
![[ von fstatic1.mtb-news.de]](https://fstatic1.mtb-news.de/v3/23/2310/2310100-drgsub91hh5z-hardenberg191-medium.jpg)
Glück gehabt (Keine Knochen-Brüche ):
![[ von fstatic1.mtb-news.de]](https://fstatic1.mtb-news.de/v3/25/2511/2511192-xhct0g1n4b8j-haurohrbru1-medium.jpg)
Mit je 8 [mm] Wanddicke waren die Gelenkplatten schon ordentlich dimensioniert. Zum Zerlegen des Rahmens habe ich den Gelenkbolzen, der mit eine Verzahnung in der Hülse steckte durch einen 8 [mm] Paßbolzen ersetzt. Vom "Schräubchen-Gedöns" der Fernasier halte ich gar nichts.
Natürlich bin ich auf den Hersteller wegen der Schweißnaht auf ewig sauer ! Ihn möge der Blitz auf der Restroom-Schüssel treffen !
MfG EmilEmil