Also bei Schaltgriffen von Rohloff oder Pinion ist die Antwort klar: Abnehmen, komplett zerlegen, alle Metallteile in Waschbenzin, Griffstücke in Seifenwasser. Bei besseren Shimanogriffen geht das eventuell auch so, habe ich aber jetzt nicht in Erinnerung. Aber für einfachere Schaltgriffe wie z.B. diese



von Shimano geht das nicht. Da solche die Masse der verkauften Räder sind, kommen sie natürlich auch häufiger vor und man bekommt sie zur Wartung. Die bestehen aus verschiedenen Kunststoffteilen und einigen Metallstücken für Struktur und Festigkeit und sie sind vernietet. Insgesamt waren und sind sie sehr günstig, aber dafür technisch gar nicht so schlecht gemacht. Hier bietet sich an, die nicht mit WD40, Waschbenzin, Petroleum, ... zu duschen, sondern abnehmen, zerlegen was geht, die alten Züge und Hüllen entsorgen und den ganzen Griffapparat in heißen Spüliwasser ordentlich reinigen. Nach trocknen sehr sparsam ölen (z.B. hier das interne Zugseil oder eine Metallwelle) und das Ding ist wieder komplett in Ordnung. Viele Kunststoffteile sind für Trockenlauf ausgelegt und müssen gar nicht geölt werden. Das muss man aber von Funktion und Aufbau ablesen. Übrigens ist bei Shimano auch für solche Uraltteile noch die technische Doku auf dem Informations-Server zu finden. Für die konkrete STI-Variante dieses Threads dürfte das auch so sein