Nur: Wenn ich schon in Figueras bin, dann fahre ich natürlich durch zur Küstenstraße, ist einfacher und schneller.
Le Perthus/Col du Perthus - ist der einfachste/schnellste Weg von Figueras nach Perpignan.

Sind schon die alten Römer rüber (Via Domitia), der Pass ist gerade mal 290 m hoch - gewiss steht man in Konkurrenz mit dem Verkehr, der aber auch teils über die Autobahn abgeleitet wird. Landschaftlich im Süden natürlich eher langweilig aus der Ebene heraus mit der Schnelltrasse für TGV & Co.
Die o.a. Gorges de Galamus ist wohl auch nicht unbedingt ein Kernelement einer Lissabon-Freiburg-Querung, liegt sie doch versteckt und nicht an einer zentralen Achse. Eher schon die Gorges de l'Aude, von der Cerdagne her über den Col de la Quillana auch nicht gerade schwer zu erreichen. Die Cerdagne selbst kann einigermaßen wadenschonend von Lleida erreicht werden, wenn man dem Segre-Fluss via Coll del Nargó (kein Pass, ein Ort) und La Seu d'Urgell folgt. Das ist natürlich landschaftlich wie auch in Richtung einsamer Strecken ausbaufähig auf Nebenstrecken in der Region, mag das aber aufgrund der sehr vagen bis schwammigen Rahmenbedingungen, die die Tour haben soll, hier nicht näher auslegen - es werden dann deutlich mehr Berge jedenfalls.
Auch für die Erlebniswelt der Auvergne-Vulkane muss man nicht unbedingt über den schwersten Pass herüber. Da hilft es zu wissen, dass das Cantal kantiger und herber ist als die Gegend der Kegelvulkane weiter nördlich um Mont-Dore, Puy de Sancy und Puy de Dôme. Auch einige der Kraterseen sind auf eher gemäßigten Steigungswegen zu erreichen - Pavin, Guéry, Aydat, um mal ein paar Namen zu nennen. Inwieweit das aber alles auf der Linie des Themenerstellers liegen kann oder soll, ist dabei letztlich hier noch nicht abzusehen. Eben so offen liegt noch die Frage im Raum, ob es nebst Auvergne noch eine Alpenexkurs oder doch "nur" noch Jura geben soll, vereinfachende Flussradwege stehen ja in Richtung Heimat durchaus auch am Wegesrand, wenn einem die Courage verlassen sollte.