Guten Abend allerseits,
ja, die Tour ist "(halbwegs) nachvollziehbar", doch einige der schönsten Orte werden verpasst. Das ist freilich immer so bei einer Radtour in Frankreich (Frankreich ist fast überall "jolie").
In aller Kürze ein paar Bemerkungen: Diese beiden Radführer von Stefan Pfeiffer kenne ich noch aus den "Grünen-Radler-Zeiten" der frühen 80er, 1. Auflage. Das es die Bände noch gibt … Tscha, wenn sie zwischenzeitlich halbwegs "gepflegt" und aktualisiert worden sind, spricht überhaupt nichts dagegen, sie zur Planung zu verwenden.
Zur Tour: Von Foix würde ich noch nicht nach Norden Richtung Carcassonne fahren, haltet euch via Quillon weiter Richtung Osten (Mittelmeer) bis Maury, macht vorher bei St. Paul-de-Fenouillet einen Abstecher in die Gorge de Galamus (lohnt, sogar sehr) und dann bei Maury via den Grau-de-Maury zur Katharerburg Quéribus - wenn ihr Zeit habt auch Peyrepertuse - Achtung: die letzten zwei Kilometer zur Burg haben bis zu 18 Prozent Steigung. Quéribus (mittlerweile aufwendig restauriert, ist ein Monument allererster Ordnung). Von dort fahrt ihr via Cucugnan nach Carcassonne. Im Pfeiffer dürften das in etwa die Etappen 55, 64 und 65 sein.
Von Carcassonne nach Albi: durch die westlichen "Montagne noire" (sind nicht so hoch wie östlichen, Scheitelpunkt ist etwa bei 870 Meter, geht gleichmäßig bergauf, weiter nach Mazamet (steil bergab), Castres , dann Albi. Einen Besuch im ehemaligen bischöflichen bischöflichen Palais würde ich nicht verpassen wollen (Nachlass von Toulouse-Lautrec, imponierende Autographen von Jane Avril). - Bei Pfeiffer müssten das in etwa die Etappen 53 und 48 sein.
Oké, weiter durch die Tarnschlucht in die Cevennen, Florac Richtung Mende wird ein bisschen ungemütlicher, die Lozère-Cevennen sind höher und rauher als die südlichen mit dem Mont Aigual (obwohl der Hubbel auch nicht zu verachten ist).
Dann ist ja nicht mehr weit zum Puy-de-Dôme. Der Berg hat ja mittlerweile für Radfahrer seinen Schrecken verloren. Seit 1988 von der Tour de France nicht mehr angefahren, danach gesperrt, mittlerweile touristisch erschlossen mittels einer Straßenbahn, braucht mann nicht mehr mit wie zu "Grünen-Radler-Zeiten" mit 28-28 hochkraxeln. Oben: ein irrer Blick (bei gutem Wetter) über die Vulkanlandschaft …
Goede reis
Totziens
Gitanesraucher