Liebe Forumsaktivisten
Ich bedanke mich zunaechst fuer die vielen Antworten. Unglaublich, wie das Thema Impfungen polarisiert und kontrovers diskutiert wird.
Leider bin ich immer noch unentschlossen, gegen was und ob ueberhaupt ich mich nun impfen lassen soll.
Mein Impfbuch liegt tief vergraben irgendwo im Mobiliar in einem Keller in Sueddeutschland. Ich bin auf Kreta und warte den Winter ab. Krankenversichert bin ich nur ueber eine Langzeitreisekrankenversicherung und ich denke, dass diese die Impfungen nicht uebernehmen wird. Aber es kommt natuerlich auf einen Versuch an.
Prinzipiell bin ich ein Gegner des Impfwahns. Auch, weil ich mich nicht gegen jedes Risiko absichern kann und will, dass mit einer Wahrscheinlichkeit von 0,001% eintreten wird. Ansonsten kann ich wohl im Raumanzug durch Zentralasien fahren und mir Drehlichter ans Rad schrauben.
Und ist es nicht gerade die Bedachtheit, der Verantwortungsvolle Umgang mit dem Leben, weshalb ich diese Radreise mache. Dem bewussten Aussetzen von Gefahren (Gewitter, Sturm, Baeren, Krisengebiete etc.) und dem guten Gefuehl hinterher, diese gemeistert zu haben.
Hepatitis kann ich vermeiden, wenn ich nicht in der Gegend rumhure und mir mein Stilles Oertchen genauer anschaue, bevor ich mich auf die dreckige Schuessel setze. Dann doch lieber im Wald Geschaefte verrichten und im Fluss/Bach baden. Und eine Woche ohne waschen habe ich auch schon geschafft.
Tollwut ist so ein Thema, aber ein ans Fahrrad griffbereit gebundener Stock koennte doch auch schon helfen. Aggresive Hunde scheinen ja das Hauptrisiko zu sein.
Na ja, bin ich, sollte ich mich gegen Impfungen entscheiden, naiv? Oder weiche ich einfach nur nicht dem nackten Leben aus?
Ich habe ja noch eine Woche Zeit.....
Beste Gruesse
Tobias