Nein, 100?- Übernachtungen sind eher die Regel als die Ausnahme
Einigen wir uns darauf, dass Du Gegenden kennst, wo es eher die Regel ist. Für den gesamten Westeuropäischen Teil bleibe ich dabei, dass es eher die Ausnahme ist. (Ich habe auf meiner 14tägigen Frankentour im Juni für durchschnittlich 30€ pro Nacht im EZ übernachtet.)
die Klientel für den"Qualitätstourismus" ist klein
Und ich bleibe dabei, dass das nicht stimmt, schon gar nicht im Radtourismus.
Ich weiß jedenfalls nicht, wen die Untersuchungen mit "bereit, mehr Geld auszugeben" meinen, (Fach)Arbeiter ja wohl nicht.
Wie kommst Du darauf? Es gibt repräsentative Untersuchungen, welcher Typ vom Tourist wieviel Geld pro Tag ausgibt. Radreisende liegen da deutlich über dem Durchschnitt.
Hamburger Abendblatt: '...".Viele Radreisende wollen nach einer anstrengenden Etappe nicht in einer Jugendherberge schlafen", sagt Thorsten Kreis, "da muss es schon ein gutes Hotel sein". Eine Tendenz, die auch Bettina Cibulski vom ADFC bestätigt: "Da steckt Geld drin, das ist längst kein Arme-Leute-Urlaub mehr." Der klassische Radtourist sei um die 50 Jahre alt, gut verdienend, gebildet und die Kinder seien aus dem Haus. '
Beim ADFC gibt es die jährliche Radreise-Analyse, die m.W. auch Werte nennt.
Gruss
Uli