22/34 habe ich am MTB als kürzeste Übersetzung. Die hat durchaus häufig Kundschaft, aber einen noch kürzeren Gang halte ich für nicht mehr sinnvoll, weil dann schlicht das Vorderrad nicht mehr am Boden bleibt. Man müßte dazu aufstehen, um das Gewicht nach vorne zu bringen. Mach ich auch manchmal, aber gleichzeitig schalte ich dann mindestens zwei Gänge hoch, denn für einen Wiegetritt ist 22/34 entschieden zu kurz.
Meine Situation ist da anders. Was ich bei meinen Touren beobachtet habe: An vielen längeren, stärkeren Steigungen muss ich die Geschwindigkeit bei beladenem Rad auf 4-6 km/h verringern, sonst komme ich außer Puste. Dann muss ich so langsam mit so viel Kraft treten, dass es sich negativ auf die Knie auswirkt. Und der Lenker kommt da noch lange nicht hoch... Ich habe definitiv dabei den Eindruck, es fehlen mir noch weitere Gänge zum untersetzen.
Wie gesagt: Auf den letzten Touren ganz bewusst so beobachtet.
Wiegetritt ist da keine dauerhafte Alternative für mich. Ist deutlich anstrengender als Kurbeln im Sitzen und bringt auch zu viel Druck auf meine Knie.
Viele Grüße
Christoph