Ich kenn’s (noch) nicht, aber immer genannt wird Kloster Ostrog in Montenegro.
Ja, bin ganz hoch bis zum zweiten Kloster. Beim unteren kann man sogar übernachten. Sehr eindrucksvoll oben, wie das Kloster in den Fels gehauen ist. Innen ein paar Mosaiken und Fresken, aber sicherlich in künstlerischer Hinsicht nicht so bedeutend. Ist halt zum zweiten Kloster eine Stichstraße und etwas anstrengend. Beschreibung und Bilder gibt es in meinem Bericht Via Dinarica. Sehenswert ist natürlich auch die Klosteranlage Moraca in der gleichnamigen Schlucht. Manchmal stehen aber auch nette orthodoxe Kirchlein einzeln in der Landschaft. Beispiele dazu gibt es ebenfalls in meinem Bericht bei Zabljak, beim Crkvine-Pass und vor den Toren von Mojkovac.
Vom ältesten Cafe hatte ich gar nichts gelesen. Geht man in Details, gibt natürlich noch mehr zu erwähnen. In Njegusi befindet sich das Geburtshaus von Petar II. Petrovic-Njegos, Fürstbischof und Nationaldichter. Das Mausoleum mit Statue ihm zu Ehren gibt es auf dem Berg Jezerski Vrh im Lovcen-Nationalpark, eine recht heftige Stichstraße führt nach oben.
Zur Küste habe ich ja ausdrücklich nichts erwähnt, weil die Adriaküste des ehemlaigen Jugoslawien eine ganze Kette von Sehenswürdigkeiten bietet. Kultur und Natur lassen sich auch nicht immer gut trennen, so gibt es z.B. zu manchen Naturerscheinungen (Höhlen, Berge, Quellen) auch Sagengeschichten u.ä. Sind das jetzt auch gefragte Kulturpunkte?