Ziel der Umfrage ist ein Übersicht der typischen Zeltgewichte per den Radreisenden des Forums zu erhalten und zu erörtern, wo die Obergrenze des Zeltgewichts anzusiedeln ist.
Zwischenfazit: So etwa habe ich die Verteilungsskurve erwartet - allerdings um ca. ein halbes Kilo nach oben verschoben. Das liegt aber wohl auch an der Verzerrung durch die Pro-Nase-Rechnung bei Paaren und Familien. Einige haben ja taktisch angekreuzt - ich auch, weil mit Footprint unter 1,5 kg häufig unterwegs gewesen, nunmehr aber meistens mit dann knapp über der Grenze. Das neue Zelt liegt auch ohne Footprint knapp drüber.
Korrekt ist sicherlich die Anmerkung, das feuchte Zelte schnell verpackt schon mal ordentlich die Waage nach oben jagen könnten. Abrieblappen, Ersatzteile und Notkitt führen manchmal auch in eine andere Gewichtsklasse. Zu genau wollen wir es mit einer schlichten Forumsabfrage aber auch nicht machen. Die Gesamtzahl der Leichtzelte 1,5 kg und weniger finde ich aber doch etwas erstaunlich. Vielleicht sitzen aber auch mehr Sommerradler vor dem PC, die Schneegebirgs- und Polarbiwakierer sind vielleicht gerade ausgerückt und können nicht teilnehmen. Die Anzahl der Tarps habe ich wohl gemäß der Forumsbeiträge auch erwartet, wenngleich ich immer wieder über derart häufige Tarplösungen auf längeren Reisen den Kopf schütteln muss. Wochenende bei übersichtlichen Regionen und Witterungsbedingungen könnte ich mir ja so gerade eben noch vorstellen (festinstallierte Bushalte-Tarps sind mir ja geläufig....

).
Zelte mit 6 oder mehr Kilo habe ich eigentlich nicht erwartet, aber man muss den Pappnasen und Extremsportlern auch was zum Ankreuzen anbieten, sonst geht das Gemecker los. Vielleicht hätte ich den Nur-5-Sterne-Hotelradlern auch noch was zum Ankreuzen anbieten müssen, was sie statt Zelt mitführen - also z.B. Stöckel- und Lackschuhe, Cocktailkleid und Smoking.
