Hallo Gerhard,
hab gerade seit Ewigkeiten mal wieder einen Schaltzug gewechselt, weil dessen Hülle am Schaltgriff abgeknickt war, weil es so verkauft wurde. Der Zug selber war nicht fertig, die Hülle abgesehen vom Knick auch nicht, das Rad hat keinen Tacho, aber müsste um die 15.000km im Alltagseinsatz inkl. Winter drauf haben.
Mein Reise- und Tourenrad mit Rohloff hat jetzt gut 40.000km drauf. Dort geht die Schaltung langsam ein bisschen schwerer, aber kaputt ist da auch nichts.
Abgesehen vom eingangs genannten habe ich schon seit Ewigkeiten keine Züge mehr wechseln müssen. Davor habe ich immer getauscht, wenn die Züge langsam schwer gingen. Wenn alle 1000km was kaputt geht, dann ist das ein systematischer Fehler. Da würd ich ja gern mal ein Bild vom Gesamtaufbau sehen...
Wichtig ist halt, dass man enge Bögen vermeidet. Zu kleine Umlenkrollen können da auch Schaden anrichten. Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass gefettete Züge sicherlich das Wasser gut abstoßen, aber mit der Zeit eher zur Schwergängigkeit neigen. Wenn also Fett, dann nur an den Enden der Zughülle, nicht aber am ganzen Zug. Seit ich das weglasse, haben sich die Wechselintervalle so drastisch verlängert.
Gruß,
Martin