Wirklich sehr schade daß dieser Faden verschieden ist.
Ich möchte ihm eine Referenz erweisen durch ein verwandtes Thema.
Die Idee, Nabendynamo als Wirbelstrombremse
(Bremsleistung zwar sehr gering, aber kein Mehrgewicht, da Bordmittel)
wurde schon mal andiskutiert, aber ohne klares Ergebnis.
Da mich trotz der vermuteten Lächerlichkeit die „bordmittelige“
Schwerelosigkeit sehr reizte habe ich einen Ingenieur befragen lassen,
bei dem ich Gewißheit habe daß die Antwort maximal fundiert ist.
Daran will ich euch teilhaben lassen, hier seine Antwort.
N.B.: Es geht ausdrücklich um den SON28!
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Bei 30 km/h (im 28"-Rad) lassen sich mit Tricks bis zu 12 Watt elektrisch
herausholen. Dazu muß man mechanisch dann in der Größenordnung 20 Watt
hineinstecken. 25 Watt wären schon sehr hoch gegeriffen - eventuell im
kleinen 26"-Laufrad erreichbar. Nennenswertes Bremsen bewegt sich aber
eher in der Größenordnung 200 - 1000 Watt, da sind die 20 Watt eher
vernachlässigbar - zumal sie bei langsamerem Tempo nicht zu halten sind.
Bei Tempo 30 würde geringfügig aufrechtere Sitzposition oder etwas weiter
geöffneter Reißverschuß einer Jacke bereits mehr bremsen als die 20 Watt.
Allein mit ohmschen Widerstand kommen Sie eher auf 6-8 Watt elektrisch.
Nur mit angepaßtem Serienkondensator sind mehr als 10 Watt möglich.
Abschätzung: 30-40 Ohm Widerstand und 100-150µF nicht polarisierter
Serien-Kondensator. Alternativ ein Akkupack mit 18-24 Volt Nennspannung,
Shottky-Brücken-Gleichrichter und dem genannten Serienkondensator davor.
Dem Dynamo schadet das nicht - erst bei deutlich höheren Drehzahlen und
>50 Watt elektrisch wird es kritisch.