Auch in den Monaten Mai - September (eigentlich gefühlt gerade da) wachen wir des öfteren nachts auf, weil der Regen auf das Zelt prasselt! Im Gegensatz zu anderen Zeltern, die wir schon beobachten durften, drehen wir uns dann aber gepflegt auf die andere Seite und ratzen weiter. Ebenso bei Sturmböen, wo andere verzweifelt ihr Zelt festhalten oder zum 10x die Nacht nachspannen, flattern unsere Zelte nichtmal leise im Wind! Hinterm/neben/vorm Deich zelten ist eben nix für 1€ Zelte!
Das ist auch ein Frage der Psyche. Manche Menschen können bei solchem Wetter nicht ruhig schlafen, selbst wenn sie zuhause in ihrer Wohnung sind. Bei vehementen Stürmen und Gewittern sollte man sich nicht zu sicher sein. Hört sich ein bisschen an wie "Ich habe ABS, also passiert mir nichts". Auch gute Zelte flattern mal schnell, wenn man nicht vorsorglich gut abgespannt hat. Das kommt gut vor, wenn man keine turbulente Nacht erwartet, es aber anders kommt. Schwierig auch, wenn man die Heringe nicht gut verankern kann, weil der Boden zu hart ist. Ist Sturm, kann man trotzdem unruhig werden: Es gibt zum Beispiel Äste, die aufs Zelt stürzen könnten, aber auch fliegende Geschosse wie der Sonnenschirm von irgendwelchen Zeltnachbarn. Wenn man mal ein richtiges Gewitter im Gebirge erlebt hat, wird man auch nicht ruhig schlafen, egal wie teuer das Zelt gewesen ist. Man muss sich nur mal die geballten Wassermasssen anschauen, die da herabfließen. Da sind schon ganze Dörfer weggeschwemmt worden. Im besten Falle steht man morgens nur in einem kleinen See mit seinem Zelt in der Mitte.
Weil wir ja ein Forum mit praktischen Erfahrungen sind, hier ein Beispiel, wo es gerade nochmal gut gegangen ist: