Für mich wäre die Nichtaufbaubarkeit im strömenden Regen ein Ausschlusskriterium. Mit den Mark-Zelten von Vaude (wir haben jetzt das Terraquadro, nur als Beispiel dass es Zelte gibt, die man im Regen aufbauen kann) ist das kein Problem und wir mussten unser Zelt schon im strömenden Regen aufbauen. Der Juni ist der regenreichste Monat in unserer Gegend, vor allem durch die Gewitterschauer. Ich halte diese Überlegung für keine "seltene Eventualität" sondern für ein ernsthaftes und nicht seltenes Problem. Für "schönes Wetter" eigenet sich jedes Zelt, erst bei Mistwetter, wenn man drauf angewiesen ist, zeigt sich, ob man beim Zeltkauf die richtige Wahl getroffen hat.
In dem Gewittergussfall war es übrigens bei uns so, dass wir wegen des Wetters des Tages schon bis auf die Knochen nass (und durchgefrohren) waren und das Zelt war dann Voraussetzung um warme, trockene Sachen anziehen und mit dem Gaskocher eine warme Mahlzeit zubereiten zu können.
Wenn man in Südeuropa Urlaub macht, mag das nicht ganz so relevant sein, nördlich der (und in den) Alpen ab schon!
Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen!
Wer schonmal in Norddeutschland unterwegs war, wird sich ganz bestimmt über ein Sturm- und Monsunfestes Zelt gefreut haben.
Auch in den Monaten Mai - September (eigentlich gefühlt
gerade da) wachen wir des öfteren nachts auf, weil der Regen auf das Zelt prasselt! Im Gegensatz zu anderen Zeltern, die wir schon beobachten durften, drehen wir uns dann aber gepflegt auf die andere Seite und ratzen weiter. Ebenso bei Sturmböen, wo andere verzweifelt ihr Zelt festhalten oder zum 10x die Nacht nachspannen, flattern unsere Zelte nichtmal leise im Wind! Hinterm/neben/vorm Deich zelten ist eben nix für 1€ Zelte!