Du hast Recht, was die Veränderung der Auflagefläche angeht.
Nur ist der Winkel der Schambeinäste und der Ausgangswert bei den Sitzknorren halt unterschiedlich. Mich stoert daher, wenn dieser [nicht sooo breite Sattel] in der Schublade "aufrecht" landet. Auch wenns G B so vorbetet

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Das mit den schmalen Sätteln und der aufrechten Position mag einer eher zierlichen Person nahekommen. Ich treffe ab und an ein paar Rennradler mit um die 65kg "Abtropfgewicht". Die sehen die Sache wohl etwas anders, als wir beide.

Bei fast allen Sätteln werden die Maße ja mitgeliefert, so dass selbst ein Wenigfahrer wenigstens ein paar Anhaltspunkte hat. Mehr bieten die Maße ohnehin kaum. Wie heißt es doch immer so schön: "Jeder Arsch ist anders!"
PS. Früher war ich eine Weile mit einem "Treckingrad" unterwegs.
Seit ich mit Randonneuse und Randonneur in gemäßigter Haltung (wenig Sattelüberhöhung) unterwegs bin, haben sich meine Sitzprobleme schlicht in Wohlgefallen aufgelöst.
Grund 1: Weniger Gewicht auf dem Hintern.
Grund 2: Fahrbahnstöße verteilen sich etwas gleichmäßiger durch den Körper, da die Arme einen Teil wegfangen. Heißt: Der Hintern und die Wirbelsäule bekommen etwas weniger ab.
Nachteil: Mir paßte der B17 nicht mehr so richtig gut. Außerdem mußte ich mich zwecks Sitzknochenbreite erneut auf ein Stück Wellpappe setzen. - Diesmal in etwas anderer Haltung.

- Fazit: Mir passen schmalere Sättel nun besser.