Hallo, wertes Forum!
Ich fahre seit geraumer Zeit Rennlenler mit Lenkerendschalthabeln und bin absolut überzeugt davon, weil sie
a) nicht kaputt gehen
b) deutlich günstiger als STIs sind
c) leichter sind
d) es sich vom Unterlenker besser schalten lassen
e) man problemlos mehere Gänge schlaten kann, also mehr als 2-3, wie bei STIs/Ergopower
f) man zur not die Indexierung abschalten kann, wenn die Schaltung verstellt ist.
Allerdings scheint mir
a) die Schaltqualität minder gut
b) die Schaltzugverlegung ein Problem zu sein.
zu a) nichts schaltet besser als 7-fach Rahmenschalthebel. 8-fach Lenkerend ging auch gut, seitdem ich dann auf 9f umgestiegen bin, bekomme ich die Schaltung nichtmehr 100%ig eingestellt, verschiedene Schaltwerke, Schaltauge richten usw half nichts, es muss an den Hebeln liegen.
b) ich vermute, dass es mit der Zugverlegung zusammenhängt. Zunächst, bei 8f hatte ich die Züge komplett "unter Putz" verlegt, die Schaltqualität war ein Graus. Nun habe ich sie ein Stück unter dem Lenkerband, dem geraden Stück des Unterlenkers, dann (etwas suboptimal) aus dem Lenkerband herausgeführt und in einem weiten Bogen zu den Anschlägen am Unterrohr (siehe Bild), die Bögen (natürlich Schaltzughülle!) sind etwa 60cm lang.
Kennt hier jemand eine brauchbare Alternative? Was habt ihr an Erfahrungen/Lösungen mit Lenkerend-Schalthebeln?
Nokon ist ja recht beliebt, ich vermute aber, dass sie zu flexibel sind auf dieser Länge und deshalb "umhereiern".
Danke für eure Antworten!
