Ausbrüche wie am Heidelberger Hauptbahnhof sind das Aufbegehren der Auto-Lobby gegen diese verfluchte Radfahrer.
Sorry, das sehe ich als mittlerweile in Mannheim wohnende und in Heidelberg arbeitende Pendlerin, die ein Pendelrad am Bahnhof stehen hat, ein bißchen anders. Geschätzte 60% der Räder, die dort standen, waren echte "Leichen" mit platten Reifen, und weitere 30% wurden, so wie ich das sehe, auch so gut wie nie angefasst - wenn man wirklich einen Stellplatz für ein Fahrrad suchte, war man aufgeschmissen. Natürlich war die eine Säuberungsaktion zu wenig (gar nicht?) angekündigt, aber darin jetzt eine Attacke der Auto-Lobby zu sehen, greift doch eher kurz. Ich fand`s gut.
Attacken der Auto-Lobby erlebe ich vielmehr, wenn ich mich mit dem Rad entgegen der Einbahnstraße in der Plöck bewege: Da benutzt schon mal ein verkehrserzieherisch tätiger Autofahrer seine Karre als Waffe, um mich als scheinbar regelwidrig Radfahrende in meine Grenzen zu verweisen.
Das finde ich persönlich schlimmer als den Fahrradfriedhof am Bahnhof auszumisten.
Gruß
Antje