In Antwort auf: StephanBehrendt
In Antwort auf: waldmensch
Es gibt keinen Grund, warum eine Fahrradbeleuchtung schlechter als die eines KFZ sein sollte, denn spätestens bergab erreicht man vergleichbare Geschwindigkeiten.

Waldmenschen stürzen sich vielleicht im Stockdustern mit über 50 km/h unübersichtliche, kurvenreiche Sträßchen hinab. Die Mehrheit der Verkehrsteilnehmer hat aber so viel Hirn, um vorher solch eine Höllenfahrt zu stoppen.

Im Übrigen ist es nett, wie du anscheinend die aktuelle Technik ignorierst. Vielleicht erklärst du uns, woher du die Energie für zwei 35-Watt-Brenner am Velo bekommst.
Ich nutze mal Deinen Beitrag, um dazu auch etwas beizutragen.
Zunächst möchte ich Dir völlig recht geben.
Es kommt im übrigen nicht auf den Lichtstrom an, sondern auf die Beleuchtungsstärke, die ein Scheinwerfer auf dem Boden erzeugen kann. Der Cyo wird sicher noch etwas mehr bringen als bloß 120 Lumen. Zum anderen fährt ein Radfahrer tatsächlich deutlich langsamer als Autofahrer. Nur weil die Schwerkraft in seltenen Fällen die gleiche Geschwindigkeit ermöglicht, muß man die ja nicht fahren - und das aus noch ganz anderen Gründen. Ein Fahrrad hat bei weitem nicht die Möglichkeiten in einer bestimmten Entfernung sicher anzuhalten, wie ein Auto. Schon alleine daher gibt es kaum einen Grund für das Fahrrad gleiche Scheinwerferhelligkeiten bereitzustellen wie beim Auto (die ja außer 50km/h auch noch viel mehr können und trotzdem noch mit Abblendlicht was sehen müssen, weshalb heutiges PKW-Abblendlicht für 50km/h ziemlich überdimensioniert wäre).

Natürlich entwickelt sich das weiter, theoretisch wären bei LEDs wohl fast 300Lumen/Watt möglich, was beim Fahrrad fast 800 Lumen ergäbe.

Heutige LED erreichen immerhin schon ca. 200 Lumen/Watt und diese Leistung wäre sicher wünschenswert in einem neuen Scheinwerfer.

Bei 350 Lumen/Watt ist dann eh' physikalisch Schluß (für tageslichtähniches Licht, warmweiß noch viel früher).

Gruß

Helge