Ich habe meinen Lieger erst seit März. Seit dem nehme ich ihn für die Nachmittags- und Tagesausflüge, auch um mal schnell über Land von A nach zu kommen, ebenso für die "Spaßrunde" von 10-20 km am Abend über Rad- und Waldwege, er wird also regelmäßig bewegt. Er macht mir dabei mehr Spaß als mein Aufrechtrad - einfach ein tolles Fahrgefühl.

Für die kurzen täglichen Fahrten (ca. 2-8 km) in die enge, verbaute, hindernis- und verkehrsreiche Stadt bleibe ich definitiv bei meinem Aufrechtrad. Manche Stellen sind mit dem Lieger einfach unfahrbar oder gefährlich - Muskulatur hin oder her. zwinker Das ist aber die spezifische Situation hier in der Stadt und kann woanders anders sein.

Lange Radreisen habe ich mit dem Lieger bisher nicht gemacht, wegen einer Knieverletzung vor einigen Wochen. Bisher hatte ich keine wesentlichen Probleme mit der Muskulatur. Ich habe die tägliche Streckenlänge mit dem Liegerad aber auch vorsichtig und schrittweise gesteigert, aber eher wegen der (angeschlagenen) Gelenke.

Jedenfalls merke ich, dass ich immer sicherer werde und entspannter damit radle. Im Übrigen strebe ich keine Höchstleistung an. Ich habe für meine Radreisen nie "trainiert". Ich passe eher die Streckelänge etc. meiner Leistungsfähigkeit an. Und während einer längeren Tour radle ich mich auch ein.
Außerdem habe ich es auch nie als problematische empfunden, dass ich außer Radeln auch Paddle. Auch wenn dabei andere Muskeln benötigt werden... zwinker ...im Gegenteil, ich sehe das eher als sinnvollen Ausgleich. Warum soll also das parallele Radeln von Lieger und Aufrechtrad "nicht so einfach sein"? Ich sehe das Problem für mich nicht.