Ich würde dir beim Einstieg in eine neue Radsorte (wäre auch beim Rennrad so) empfehlen grundsätzlich erstmal im Gebrauchtmarkt zu kaufen. Da ist der Wertverlust bei Wiederverkauf geringer.
Bei Liegerädern haste eh den Vorteil eines sehr geringen Wertverlust im Vgl. zu Uprights.
Schau dir z.B. mal das M5 Shockproof 406 an. Das ist auch eher sehr sportlich. Mit dem Rad und Gepäck bis vllt. 20kg kann man auch Radreisen, das fuhr meine Freundin auf der letzten Reise. Hat mich etwas 850EUR gebraucht gekostet. Könnte ich wohl jederzeit für 700EUR wieder loswerden.
Meine Speedmachine ist ein Tick leichter, am Berg schneller, kann wesentlich mehr Gepäck wegschleppen. Preisrahmen: neu 3-4kEUR je nach Ausstattung, gebraucht 1500-2000EUR. Alte Modelle die tiefer und noch etwas sportlicher sind, aber nur einen Gepäckträger bis 25kg Gepäck zulassen, bekommt auch noch preiswerter.
Meine Freundin hat für ihr gebrauchtes Flux S600 UL, was durchaus in der Liga der Speedmachine mitspielt, 1100EUR+Versand bezahlt.
Den Neupreis einer Speedmachine oder eines Flux würde ich nur bezahlen, wenn man genau weiß dass es das Rad sein soll (ich hab 3Jahre sparen müssen), und man sehr spezielle Vorstellungen von der Ausstattung hat.
Probefahren ist Pflicht. Ich hab meine Speedmachine zwar ohne Probefahrt gekauft und nie bereut, aber in dem Segment vollgefedertes "Liege-Randonneuse/Liege-klassisches Reiserad" gibts nicht viel Alternativen.
Die Vollfederung wäre bei einem Reise-liegerad für mich Pflicht, bei einem Kurzstreckentourer brauch ich das nicht unbedingt.