sind denn an den Flussradwegen tatsächlich sooo viele unterwegs? Auch werktags, frühmorgens zum Beispiel?
Sonntagnachmittag ist schon klar, da ist natürlich alles auf den Beinen und Rädern...
Weiss nicht, wie das an Rhein und Weser aussieht, aber an der Donau beispielsweise kann man mit etwas azyklischem Tagesablauf (nicht dann fahren, wenn alle fahren) mitunter erstaunlich einsam unterwegs sein.
Vor 9 Uhr hat man die Strecke meist für sich allein, bei einem Start um 7, je nach Möglichkeit/Unterkunft vielleicht sogar noch früher, sind das schon mal gute zwei Stunden. Wenn sich dann der Radweg langsam belebt, ab zum verdienten Brunch, und diesen ausgiebigst geniessen, bis sich der Gastgarten gen Mittag in dem Maße füllt, wie sich der Radweg wieder leert. Nachmittag ist dann ausgiebige Pause angesagt, ein Nickerchen wär wohlverdient, Besichtigung, Spaziergang, Wald, Bad, Moor, was immer, und dann, wenn das Gros der Radler dem Quartier zustrebt, wieder ab auf die zusehends ruhiger werdende Route. Im Sommer sind die Abende lang, da stehen, so man die Nächtigung rechtzeitig plant/bucht/bestätigt, noch einige genussvolle Stunden Zeit zur Verfügung...
viel Vergnügen beim Frühaufstehen ;-) Peter