Hallo,
komme gerade aus Südtirol zurück, mit der Bahn, 1A gelaufen:
Karte im Internet daheim noch ausgedruckt, Rückfahrt nach Innsbruck von Rovereto aus mit einem der 3 ECs, die von Verona nach München pendeln und Räder mitnehmen. Service der ÖBB und DB.

Ohne Radreservierung losgefahren, weil wird schon in Rovereto bei der Durchfahrt zum Gardasee am Hinweg klappen.

Dort am Ital. Bahnhof aber nur die Auskunft, das mache "die Konkurerrenz" man bekomme noch nicht mal Tickets hier. Also bei der ÖBB-Hotline angerufen(Nummer zum Glück im Kopf) und 18 Min. lang telefoniert, bis ich meine Reservierungsnummer fürs Rad hatte.

Hier auch die überaus freundliche Auskunft, daß man sehr wohl in Südtirol buchen kann, aber nur in Bozen, Brixen, Sterzing und am Brenner, beim Südtiroler Verkehrsverbund.
Oder vorort, wo man wohnt.
Nur eine internationale Fahrradkarte müsste mir der Schaffner ausstellen und mir glauben, daß ich den Platz reserviert habe, da ich ja keine Karte dafür ausdrucken lassen kann.

Im Zug:
nur beim Einsteigen die kurze Frage des Ital. Schaffners, ob ich reserviert habe, zeigt mir sogar, wo der Haken im Großraumabteil ist.
Der Platz war ja der letzte buchbare und sogar doppelt belegt, ab Wörgl bis Muc nochmal.

Später kommt er zur Kontrolle, will aber gar kein Geld, frägt, wie weit ich fahre, "Ah, Innsbruck, ok!" .
Auch später der Österreichische Kollege, nach dem Brenner, wollte garnichts wissen.

Das hat natürlich das teure Telefonat gut ausgeglichen.

Jederzeit empfehlenswert auch die kurzweilige Verbindung, nicht mal drei Std.,
da macht das Nichtautofahren Spass.

Viele Grüße, Ursel