In Antwort auf: LondonSH525
mgabri, danke!

Merkt man das schon bei der Probefahrt? Oder leiern die erst später aus? Wackelte das schon bei Normalfahrt oder wenn Du an Berg oder Ampel aus dem Sattel steigst?

da ich diejenige bin, die nun mit besagtem Brompton seit etwa 2,5 Jahren pendelt:

Bei der Probefahrt merkst Du nur, ob Du mit dem Fahrverhalten zurecht kommst. Die Anbauteile versagen erst, wenn Du schon ein Weilchen damit gefahren bist.

Vorteile: es passt prima in meinen überfüllten Pendler-IC, was größeres wäre in der Tat problematisch

Nachteile:
die kleinen Räder nehmen jedes Schlagloch mit. Du darfst also beim regelmäßigen Fahren längerer Strecken (ich fahr ca 45 km damit hin+zrück zusanmmen), die nicht unbedingt top-asphaltiert sind, damit rechnen, dass Dir jedes denkbare Anbauteil(von der Lampe bis zur Bremse) früher oder später abbricht. Für das Fahren längerer Strecken ist das Fahrzeug einfach nicht gedacht, scheint mir.
Das Fahren längerer und steiler Steigungen ist auch suboptimal und erfordert aufwändige Bastelarbeiten an der Schaltung. Die Bremsleistung der Bromptonbremsen ist auch nicht sonderlich berühmt (man gewöhnt sich dran), wenn Du keine längeren Abfahrten hat, macht das aber evt nichts aus .
Wiegetritt geht bei mir (ich wiege aber auch nur 60-65kg) ganz kurz schon einmal, das ist aber dann arg wackelig.
Ich habe am Hinterrad gelegentlich Durchschläge (Schlaglöcher, Kopfsteinpflaster), wenn ich weniger als 4 Bar im Reifen habe. Wäre ich deutlich schwerer hätte ich da noch mehr Bedenken. Du kannst ja bei der Probefahrt mal ein paar Holperstrecken mitnehmen.

Ansonsten: Für so ein "Spielzeugrad" fährt es sich erstaunlich gut. Es klappt sich superschnell und ist fix verstaut. Wenn Du mehr pendelst als fährst, ist es prima.
Dafür bin ich schon einen guten Monat mit 2 gebrochenen Speichen gefahren ohne etwas zu merken - die Felgen sind also recht stabil, was aber bei der Größe kein Wunder ist.
LG Nat