Mit GA hatte ich einen drei Jahre andauernden Rechtsstreit. Deshalb kenne ich diese Firma besser als Maverick. Ich dachte, GA hätte aus den Fehlern gelernt, aber bei der Kilo kam alles noch schlimmer. Ist schon ein Wunder, dass diese Gabeln nur bei unspektakulären Fahrmanövern gebrochen sind und die betroffenen Fahrern keine gesundheitlichen Schäden davongetragen haben!
Dass nicht nur die Lager, sondern auch das Federbein nach 5000km inspiziert werden müssen finde lächerlich, weil dieser Dämpfer nicht den Belastungen ausgesetzt wird, wie ein Dämpfer, der sein Dienst bei deutlich höherem Fülldruck im Hinterbau verrichten muß.
Als ich mich bei der Neuanschaffung u. a. über die Maverick-Gabel schlau gemacht habe, habe ich weder in deutschen noch in ausländischen Foren irgendetwas über Brüche oder anderen Totalausfällen finden können.
Mangelnde Steifigkeit bei adaptierten Steckachsen und brechende Schnellspanner, wenn sie zu stark vorgespannt werden, waren die einzigen Kritikpunkte, die ich bisher in Erfahrung bringen konnte.
Meine Gabel hat jetzt ca. 6000km mit einem langen Winter und ohne Wartung hinter sich. Sie spricht immer noch feinfühlig hat und verliert weder Luft noch Öl. Ich denke, dass ist auch nichts Besonderens, weil ich mit Magura-Gabeln und DT-Federbeinen identische Erfahrungen gemacht habe.
Zu den Stückzahlen der Maverick-Gabeln kann ich nichts sagen. Wenn ich aber nach Totalausfällen bei Gabeln suche, die im Vergleich zu Manitou und Rock Shox nur in homöopatischen Dosen unters Volk "verteilt" werden (Acros, Parafork, Hurrycat, Look Fournales), hat die Kilo die meisten Diskusionen ausgelöst.