Die Niederlande habnen sozusagen ein landesweites Fahrradverbot. Alle größeren Straßen sind entweder Autobahnen, Autostraßen, Straßen mit Fahrradverbot oder Straßen mit sehr stark benutzungspflichtigem Radweg. Zum Autofahren eigentlich ideal gemacht, nur daß dann so viele fharen, daß es trotzdem Staus gibt. Für Radfahrer, gibt es oft auch irgendeinen Weg, aber den muß man erstmal finden, der hat dann im Gegensatz zu dem Weg für Autofahrer mehr Ampeln, Umwege, gefährliche Kreuzungen und Einfahrten, Fähren, Langsamfahrstellen u.s.w.
Für diejenigen, die sich eigentlich als Autofahrer fühlen und ab und zu ein bißchen Fahrrad fahren, und für diejenigen, die Radwege gut finden, mag das alles gut sein. Für die Radwegskeptiker und für diejenigen, die mit dem Fahrrad gerne lange Strecken flüssig fahren wollen, ist das eher nicht so gut. Und wir sollen ja hier nicht darüber diskutieren, ob Radwege gut sind, sonst wird der Thread gesperrt.
Es kann sein, daß die einzelne Stadt Amsterdam sich verglichen mit anderen niederländischen Städten in einer bestimmten Richtung noch relativ gut durchfahren läßt. Ich war vor ein paar Wochen überrascht, wie gut ich durch Köln durchgekommen bin, das Glück war aber auch, daß man mir netterweise an den meisten Radwegen ein Schild "Radwegschäden" aufgestellt hatte, was ich als Aufhebung der Benutzungspflicht interpretiert habe. Fahrradfeindlich war die Aufhebung der Kennzeichnung der B9 (N9) zwischen Bonn und Köln, da ja gemäß Planern aller Verkehr, für den sie sich interessieren, die A___ parallel dazu benutzt.