Altmetallspezialist ist vielleicht ein bisschen zu hoch gestochen. Wir hatten einfach einen Fahrradfritzen in der Nähe, der auch mal das Besondere hatte. Richtig teuer waren die Orbit-Naben nicht, und damit habe ich meine Böcke erst zu bergtauglichen Reiseschlachtschiffen machen können. Reine Kettenschaltungen wollte ich nicht (zumal gegenüber einem nichtschaltbaren Antrieb schon eine Dreigangnabe ein Riesenfortschritt war), mit einer rückgeführten Dreifachkurbelkombination und sechs Ritzeln ergaben sich enorme 36 Fahrstufen. Dass das den Antrieb überlastet, habe ich irgendwann rausgefunden. F&S war aber ein zuverlässiger Ersatzteillieferant - bis zum Verkauf der Fahrradsparte an Sram. Auf jeden Fall waren die einfach aufgebauten Orbitnaben ein gutes Mittel, sich auf Schaltnaben einzuschießen. Schade, dass die Verschleißteilversorgung nicht mehr sicher funktioniert. Neben den Ritzeln (musste man bei der 3·7 unbedingt auf Shimanoritzel übergehen?) betrifft das vor allem die Achse, der Sperrklinkenträger läuft unmittelbar drauf. Dort fehlt eine Schmiermöglichkeit von außen und/oder eine Lagerbuchse.
Der Wechsel auf das R-Gerät war zu Anfang nur eine Notmaßnahme.
Falk